Im Vorfeld hatten sich die Kinder im Unterricht auf den Opernbesuch vorbereitet, einzelne Musikstücke angehört und schöne Masken gebastelt.

Opernbegriffe erklärt

Gleich zu Beginn wurde klar, dass hier keine gewöhnliche Vorstellung auf die Schüler wartet: "Heini, der Hahn" erklärte ihnen zuerst, was man unter einer Arie sowie einem Duett versteht, und was eine Oper überhaupt ist, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Umrahmt von bekannten Liedern wie "Suse, liebe Suse", "Brüderchen, komm tanz mit mir" und "Ein Männlein steht im Walde" nahm die Geschichte von Hänsel und Gretel ihren Lauf. Im Wald wurden sie von den Engeln beschützt, vom Sandmann in einen traumhaften Schlaf geschickt und am nächsten Morgen vom Taumännchen wieder geweckt. Am Haus der Hexe, die sich im rosa Bademantel präsentierte, konnten die Geschwister den Leckereien nicht widerstehen, wurden gefangen genommen und gemästet. Es folgte der entscheidende Moment, als die Hexe überprüft, ob der Ofen schon heiß genug ist: Mit tatkräftiger Unterstützung der Engel wurde die Hexe in den Ofen gestoßen und verbrannt. Schließlich fanden auch die besorgten Eltern ihre Kinder im Wald und freuten sich gemeinsam mit den Zuschauern über den guten Ausgang der Geschichte.

Opernsänger mit tatkräftiger Unterstützung

Die Grundschüler und Lehrer waren begeistert. Das lag aber auch daran, dass nicht nur die Opernsänger - es sangen Sarah Fleming (Gretel, Sopran), Antonio Florez (Hänsel, Tenor) sowie Stefan Mosemann (Vater & Hexe, Bariton) - auf der Bühne standen. Tatkräftige Unterstützung kam aus dem Publikum. Mehrere Kinder spielten Engel, Sandmännchen oder Taumännchen, und auch die Rolle der Mutter wurde mit Lehrerinnen der Grundschule besetzt.

Ein erklärtes Ziel der Kölner Opernkiste ist es, die Oper unmittelbar und voller Spaß für Kinder erlebbar zu machen. Das ist ihnen gelungen. Die professionell ausgebildeten Sänger boten darüber hinaus einen authentischen Einblick in die Welt der Oper sowie der klassischen Musik.