Was bringt es zu radeln, und dabei nicht vorwärts zu kommen? Zumindest einen frisch gepressten Saft. Das war eine der vielen Stationen beim 10. Bildhäuser Fahrradtag. Strahlender Sonnenschein und viele Radler ließen den Tag zum Erfolg werden. Am Stand der AOK nämlich konnten Besucherinnen und Besucher ihren Fruchtsaft selbst pressen: Mit dem Fahrrad wurde der Strom für den Mixer erzeugt.

Eine Überraschung gab es bereits am Morgen bei der Vorstellung des neuen Cruiser-Das Velotaxi, das an diesem Tag immer wieder in der einstigen Klosteranlage zu sehen war. Gut angenommen wurde die Segnung der verschiedenen Bewegungsmittel wie Fahrrad, Kettcar, Rollstuhl oder auch Rollator durch Erika Pascher. Musikalisch gab die Alphornbläsergruppe "Schwarze Berge" dem einen besonderen Rahmen.

Die Bad Neustädter Firma "Der Wolf" präsentiert zahlreiche Fahrräder und gab vor allem immer wieder Auskunft oder prüfte den Reifendruck. Die modernen "Drahtesel" verschiedener Firmen konnten vor Ort ausprobiert werden.

Nicht weit davon entfernt war die Kreisverkehrswacht Bad Kissingen mit der Aktion "Fahr Rad, aber sicher!". Hier handelte es sich um ein Programm der Deutschen Verkehrswacht. Die Verkehrswacht stellte diese Aktion in Zusammenarbeit mit der mobilen Jugendverkehrsschule Bad Kissingen in Maria Bildhausen vor.

Die Bildhäuser Blechtrommler waren zu hören und dazu gab's den obligatorischen Frühschoppen im Biergarten. Musikalisch umrahmt wurde der Fahrradtag durch den Alleinunterhalter Manfred Katzenberger. Außerdem stand ein Benefizkonzert zugunsten der Einrichtungen des Dominikus-Ringeisen-Werkes mit der Blaskapelle Böhmisch G`schtörd auf der Freiluftbühne vor der Bildhäuser Scheune auf dem Programm. Hintergrund dafür war das 20-jährige Jubiläum des Fördervereins Maria Bildhausen e.V. Für die Verköstigung der Gäste war natürlich ebenso gesorgt, wie auch der KlosterLaden zu einem Besuch einlud.

Velotaxi schafft 25 km/h

Immer wieder wurde das Velotaxi, eine Art Fahrradrikscha genutzt, mit dem man eine Rundfahrt durch Maria Bildhausen machen konnte. Immerhin bringt es bis zu 25 Stundenkilometer auf den Tacho und man hat eine weite Rundumsicht. "Das ist so was Tolles, da möchte man gleich nochmal fahren", sagte ein Gast. Es kann übrigens überall dort fahren, wo Fahrräder erlaubt sind, also auf Radwegen, in Fußgängerzonen oder Parkanlagen.

Auf dem Radweg und zum Einkauf

Das neue Angebot wurde von der Aktion Mensch und dem Förderverein Maria Bildhausen finanziert und wird künftig sowohl für Fahrten auf den Radwegen im Umkreis der Einrichtung als auch zum Einkaufen, zum Beispiel in Großwenkheim genutzt.

"Damit sichern wir die Teilhabe der Bewohner hier in Maria Bildhausen", sagt Matthias Guck, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.