Vor 25 Jahren wurde der Golfclub Maria Bildhausen gegründet. Mit einer Festwoche wurde der Geburtstag gebührend gefeiert. Die große Scheune am Rindhof wurde in einen großzügigen, überdimensionalen Saal umfunktioniert und war damit ein geeigneter Ort für den Festabend. Präsident Roland Köth erinnerte an die Anfänge des Golfclubs vor 25 Jahren und vor allem an den inzwischen verstorbenen Ideengeber Gottfried Wieselhuber. Köth dankte auch den Schwestern Gunda und Canisia der St. Josefskongregation Ursberg für ihren Einsatz von Beginn an.
Für die anwesenden "Gründungsväter" Elmar Demling, Michael Rauch, Dirk Brosge, Franz Wüst, Michael Koch und Wilfried Ullmer gab es nicht die oftmals verliehenen Anstecknadeln und Urkunden. Eine Stele mit den Namen und ein Baum werden an exponierter Stelle auf dem Golfplatzgelände "als sichtbares Zeichen des Dankes" an sie erinnern. "Damit wollen wir die Verdienste der Gründungsmitglieder öffentlich würdigen", sagte Köth.
Der Präsident nannte auch seine Vorgänger in diesem Amt: Dirk Brosge, Hermann Zacher, Hans-Dieter Schmitt, Peter Prey und Volker Mauer ebenso wie die Head Pros Malcolm Parker, berühmt für seine strikte Einhaltung der Bekleidungsvorschriften, Alan Hogg und Craig Hanson. Dank der großen Erfolge im Jugendbereich war der Name des GC Maria Bildhausen sehr schnell überregional bekannt.
Den größten Anteil an dieser Erfolgsgeschichte hatten Christian Schunck, Michael Then, Fabian Köth, Felix Faustmann und Vanessa Stahl. Köth dankte auch den beiden Verantwortlichen Hermann Härtl und Anton Then für die erstellte Festschrift, die er als "wundervolles Werk" bezeichnete. "Der Kauf des Golfplatzes und des Rindhofs durch die Familien Rudi und Marco Weigand ist für den Club wie ein Sechser im Lotto", sagte Köth. Es sei gewaltig, was bisher eingebracht wurde, und das neue Ambiente sei einfach spitze.


Hohe Investitionen

Nicht nur sportlich könne sich der Golfclub weiterentwickeln, sondern vor allem auch durch die hohen Investitionen werde die ganze Anlage zu einem besonderen Anziehungspunkt und eine Attraktion in der Region. "Der Golfclub Maria Bildhausen hat sich in den 25 Jahren großartig entwickelt und für ganz Bayern eine große Bedeutung", meinte Roland Bartonitz, Vizepräsident des Bayerischen Golf Verbandes. Er richtete den Focus auf die Entwicklung des Golfsports und auf die Bedeutung für die Gesundheit. "Golf ist sehr gesundheitsfördernd", sagte Bartonitz. Dies belegten verschiedene Studien von Professor Dietrich Grönemeyer. "Der Golfclub Maria Bildhausen ist ein toller Club, der tolle Spieler hervorgebracht hat", so Bartonitz. Er dankte auch im Namen des Verbandes für das große Engagement des GC Maria Bildhausen für den Behinderten-Golfsport.
Die Glückwünsche des Landkreises Bad Kissingen überbrachte der stellvertretende Landrat Emil Müller. Die Politik habe zwar noch nicht die große Nähe zum Golfsport, aber das könne sich noch ändern. "Der Landkreis freut sich besonders, dass durch den Bau des Golfplatzes eine Verbindung zwischen dem Golfclub und der Behinderteneinrichtung Maria Bildhausen entstanden ist", sagte Müller und versprach die Unterstützung für die weitere Entwicklung. Die Glückwünsche für die Golfregion Franken überbrachte Dieter Schelzel, Präsident des GC Hof. Am Vormittag hielt Pfarrer i.R. Albin Lieblein einen Festgottesdienst in der Kirche im Rindhof. Mit einem "Tag der Offenen Tür" endete die Festwoche.