Den Michelsberg ohne den Aussichtsturm kann man sich kaum mehr vorstellen. Vor 20 Jahren errichtete der Reichenbacher Obst- und Gartenbauverein auf Initiative von Edwin Back, dem damaligen Vereinsvorsitzenden und Ortsreferenten, die Plattform. Mittlerweile haben Zeit, Wind und Wetter etwas am Bauwerk genagt. Heute ist es Ortsreferent Fabian Nöth, der die Aussichtsplattform im Jubiläumsjahr sanieren lassen will, damit noch viele weitere Jahre lang Wanderer am Michelsberg den Weitblick in Rhön und Thüringer Wald genießen können.

"Es sind Kleinigkeiten", sagt Fabian Nöth. Aber erledigt werden müssen sie trotzdem. Deshalb plant der Ortsreferent mit einigen Baufachleuten aus dem Dorf eine Begehung, um festzulegen, welche Arbeiten im Einzelnen anstehen. Fabian Nöth ist sich sicher, dass er ausreichend Leute findet, die bei den Instandsetzungsarbeiten helfen. Da der Turm sich mittlerweile in städtischem Eigentum befindet, hofft Fabian Nöth, dass die Stadt die Materialkosten übernimmt, während die Arbeiten ehrenamtlich ausgeführt werden.

Bereits in der Bürgerversammlung Ende des Jahres 2019 hatte Nöth das Projekt angekündigt. Doch jetzt hat die Corona-Krise die Aktion erst einmal verzögert. Denn momentan ist aufgrund der Ausgangsbeschränkungen ja nicht einmal ein Begehungstermin mit mehreren Fachleuten möglich. Aber Fabian Nöth hofft, dass sich bald die Möglichkeit bietet. Und er würde sich freuen, wenn der Stadtrat mitzieht und sich einverstanden erklärt, die Materialkosten zu übernehmen.