Abgezeichnet hat es sich schon seit einiger Zeit - jetzt hat Bürgermeister Michael Kastl (CSU) die Bombe platzen lassen: Der Bebauungsplan für die äußere Lache wird geändert. Kein Sondergebiet für Einzelhandel, keine zusätzlichen Parkplätze. Der Hauptgrund: "Die Planung für den Kreisel ist sehr aufwändig, wenn er sich überhaupt umsetzen lässt", sagte das Stadtoberhaupt bei der Sitzung des Bau und Umweltausschusses am Montag. Das neue Feuerwehrgerätehaus allerdings soll in der äußeren Lache errichtet werden, gleich neben der Entlastungsstraße. Zwar handelte es sich am Montag um eine reine Information ohne Beschluss, die Reaktionen der anwesenden Stadträte aber ließen keinen Zweifel daran, dass es genau so kommen wird.

Michael Kastl erinnerte daran, wie das Ganze vor nunmehr fast sieben Jahren angefangen hatte. Damals sollte ein neues Fahrzeug für die Münnerstädter Feuerwehr angeschafft werden, aber eine Förderung schloss die Regierung aus, wenn das Fahrzeug in das bestehende Feuerwehrgerätehaus in der Zehntscheune kommen soll. "Da war klar, dass wir ein neues Feuerwehrgerätehaus brauchen, aber wir hatten kein passendes Grundstück", so der Bürgermeister. Die äußere Lache befand sich damals nicht im Eigentum der Stadt. Ein Erwerb vom Landkreis wurde möglich, weil die Stadt dort auch Parkplätze für die Innenstadt, das BBZ und das Gymnasium bauen wollte.