Inklusion wird im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen großgeschrieben. Das zeigte sich auch bei der Zweckverbandsversammlung zum Jahresende im Bezirk Würzburg. Dort ging es aber auch um die positive Entwicklung in diesem Jahr, wie Andreas Polst, Leiter des Finanzreferates des Bezirks Unterfranken, feststellte. Mit 58 449 Besuchern (2018: 59 329 2018) sei man im Bereich der pro Jahr angepeilten Besucher von rund 60 000.

Zum Haushalt 2019 konnte er sagen, dass nach den bisher vorliegenden Informationen bei den Eintrittsgebühren und bei der Museumsbahn je ein Plus von 10 600 Euro zu erwarten sind, 2000 Euro mehr als im Vorjahr sind es beim Museumsshop. Auch bei den Ausgaben werde man zum Jahresende eine "Punktlandung" erreichen. Es gab keine über- oder außerplanmäßige Ausgaben. Der zu erwartende Überschuss fließt in die Rücklagen. Klar sei damit, dass die Verbandsumlage stabil bleibt.

Patricia Linsenmeier, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, gab einen Einblick in die Aktivitäten dieser Saison und nannte dabei die Vorstellung des neuen Fernsprechhäuschens als ein Highlight. Sehr gut seien die Online-Bewertungen. Die Besucher kommen zu 50 Prozent aus Bayern, 20 Prozent aus Hessen und 10 Prozent aus Thüringen. Hier müsse man noch mehr aktiv sein und unter anderem das Thema Tagesausflüge ansprechen. An verschiedene Aktionen des Museums, wie das Haltbarmachen von Lebensmitteln, mit rund 3300 Besuchern erinnerte Patricia Linsenmeier und an die Museumsbrennerei, wobei das Museum fünf Medaillen des Klein- und Obstbrennverbandes erhielt.