Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Bad Kissingen hatten die Möglichkeit, in einem in Kleinwenkheim aufgestellten Brandübungs-Container zu trainieren. Nach Informationen des Landesfeuerwehrverbands Bayern ist in den vergangenen Jahren der Anteil der Brandeinsätze am Einsatzaufkommen der Feuerwehren zurückgegangen. Das ist natürlich eine gute Nachricht , andererseits haben dadurch die Feuerwehrleute weniger Erfahrung bei der Bekämpfung von Bränden. Diese ist aber wichtig, um im Ernstfall Fehlentscheidungen und lebensgefährlichen Situationen zu vermeiden. Daher hat der Freistaat Bayern im Jahr 2015 ein 1,2 Millionen schweres, auf vier Jahre angelegtes Projekt gestartet, bei dem Atemschutzträger Erfahrungen sammeln können.

Eine wichtige Rolle spielt dabei ein feststoffbefeuerter Brandcontainer. In diesem kann durch das Verbrennen von Holz die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung simuliert werden. So können die Feuerwehrleute unter sicheren Bedingungen trainieren.

Die Möglichkeit dieser nicht alltäglichen Ausbildung nahmen 60 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Bad Kissingen wahr, darunter 14 aus dem Stadtgebiet Münnerstadt. Organisiert hatte alles Kreisbrandmeister Guido Schneider, die Ausbildung erfolgte durch erfahrene Ausbilder der Firma Dräger Safety AG & Co. KGaA.