Vier Schülerinnen erreichten mit einer Mindestnote von 1,9 in der Berufsabschlussprüfung die Bedingungen für ein Stipendium der Stiftung "Begabtenförderung berufliche Bildung" (SBB). Es sind: Karin Bakroun, Julia Kunzmann, Annalena Hottenroth und Celine Mildner.
Lothar Herbst (Fachbetreuer Praxis) gratulierte zudem Karin Bakroun und Julia Kunzmann zu einer 1,0 in der Abschlussprüfung. Annalena Hottenroth und Celine Mildner schafften einen Schnitt von 1,66. Weitere acht Frauen erreichten im Abschlusszeugnis eine Note von mindestens 1,9 oder besser und haben somit ebenfalls Chancen auf ein Stipendium.
Fachleiterin Bärbel Bürner erinnerte daran, dass der Pflegeberuf laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung zu den drei vertrauenswürdigsten Berufen gehöre. Bärbel Bürner gab den zumeist weiblichen Absolventinnen den Ratschlag mit ins künftige Berufsleben, dass sie vor allem ihre Stärken stärken mögen. Nur an seinen Schwächen zu feilen, führe zur Mittelmäßigkeit.


Viel Einfühlungsvermögen

Oberstudiendirektor Harry Koch zeigte sich überzeugt davon, dass die frischgebackenen Pflegefachkräfte mit dem altenpflegerischen Alltag ihr Element gefunden hätten. Dieses Gefühl habe er unter anderem bei gemeinsamen Feierlichkeiten oder bei einem gelegentlichen Gespräch im Schulhaus bekommen. "Ich habe erlebt, dass der zwischenmenschliche Kontakt, dass die Sorge um Wohlergehen und Wohlfühlen anderer Menschen ihr Element ist", betonte Harry Koch. Feierlich ausgestaltet wurde die Feierstunde der Fachschule musikalisch von Studierenden der Fachakademie, vom BBZ-Chor, von der Trommlergruppe sowie von Schülern der Unterstufe.