272 Seiten umfasst das neue Buch von Manfred Firnkes, das in der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld erscheint. Nun wurde es im historischen Rathaussaal von Bad Königshofen offiziell vorgestellt. Bürgermeister Thomas Helbling sagte, dass man gespannt sein dürfe auf das, was der Autor in seinen Recherchen über das Grabfeld herausgefunden hat.

Gerne beteiligte sich die Stadt deshalb an der Finanzierung des Werkes, das in einer Auflage von 400 Exemplaren in den Buchhandlungen ebenso wie in der Kurverwaltung, bei der Stadt Bad Königshofen oder beim Autor Manfred Firnkes zu erwerben ist. "Aus dem Dunkel der Geschichte habe er das Grabfeld hervorgeholt und festgestellt, dass es durchaus als politisches Zentrum der fränkischen Herrscher und Könige bezeichnet werden kann", sagte Oberstudiendirektor Manfred Firnkes. Da die Urkunden allesamt damals in lateinischer Sprache verfasst wurden, war es für ihn als einstigen Lehrer für das Fach Latein am Gymnasium Bad Königshofen kein Problem, diese zu lesen. "Es waren letztendlich kleine Mosaiksteinchen, die sich nach und nach zusammen fügten."

Intensive Recherchen

Kreisheimat- und Archivpfleger Reinhold Albert erinnerte daran, dass Manfred Firnkes vor fünf Jahren auf ihn und den Verein für Heimatgeschichte zukam und seine Idee vorstellte. Es ging darum, die vorhandenen Urkunden auszuwerten und zu übersetzen. Akribisch sei der Autor an sein Werk herangegangen, alles habe er belegt und insgesamt ein interessantes Werk, das als Band 47 der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte nun vorliegt, herausgebracht. Reinhold Albert dankte den Sponsoren, der Stadt Bad Königshofen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken, den Banken und dem Lionsklub sowie dem Vorstand des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld. Für die intensiven Recherchen sei man als Geschichtsverein und er selbst als Kreisheimat- und Archivpfleger sehr dankbar.