Bei der Wahl erhielt der bisherige Kommandant Erwin Seuberling nur fünf Stimmen, während sein Gegenkandidat, der bisherige Stellvertreter Christian Pfennig, zehn Stimmen auf sich vereinigen konnte, eine war ungültig. Erwin Seuberling wurde stellvertretender Kommandant. Die Amtszeit beträgt jeweils sechs Jahre.

Die Vorsitzende des Feuerwehrvereins Brünn, Lioara Ehry berichtete, dass wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Veranstaltungen ausgefallen sind. Kappenabend und Kinderfasching fanden noch statt, dann war nichts mehr. Doch die Vorsitzende ließ sich etwas einfallen, erzählte sie. Zum Nikolaustag wurden kleine Geschenke organisiert. Der Nikolaus fuhr im Feuerwehrauto mit Blaulicht von Haus zu Haus und brachte 25 Kindern Geschenke. Und auch der Osterhase, selbst verständlich im Kostüm, zog von Tür zu Tür. Lioara berichtete auch, dass der Versammlungsraum im Feuerwehrhaus noch kurz vor der Versammlung in Eigenarbeit gestrichen wurde.

Der bisherige Kommandant Erwin Seuberling erwähnte in seinem Bericht, dass wegen der Pandemie weniger Übungen als sonst stattfanden. In der Versammlung nahm er per Handschlag drei junge Männer und eine junge Dame in die Freiwillige Feuerwehr Brünn auf: Nora Pfennig, Luca Halbig, Leon Helmerich und John-Paul Krauss.

Der neue Kommandant Christian Pfennig sprach die Hoffnung aus, "dass wenn Übungen angesetzt werden können, die Leute auch kommen". Bürgermeister Michael Kastl betonte, dass auch die kleinen Wehren in Zukunft wichtig seien und gebraucht würden. Das habe sich zum Beispiel bei den Bränden im Tierheim Wannigsmühle und in Seubrigshausen gezeigt. Er freute sich besonders darüber, dass neue junge Leute aus dem Stadtteil für den Dienst in der Feuerwehr verpflichtet werden konnten. Er teilte mit, dass die Wehren in Fridritt und Seubrigshausen demnächst neue Fahrzeuge bekommen. Für Münnerstadt könnten erst welche bestellt werden, wenn es ein Baurecht für das neue Feuerwehrhaus gebe.

Demnächst komme die digitale Alarmierung. Der Bürgermeister erwähnte auch die beiden neuen Gerätewarte, die eingestellt wurden und jeweils halbtags für die Feuerwehr tätig sind. Sie seien auch für die Stadtteile da, zum Beispiel für TÜV-Abnahmen oder für die zentrale Kleiderkammer.

Andreas Klopf, der frühere Kommandant der Feuerwehr in Rannungen, stellte sich als neuer Kreisbrandmeister vor. Er ist zuständig für Münnerstadt mit allen Wehren und für die Gemeinde Nüdlingen. Auch er betonte "die digitale Alarmierung kommt demnächst".