Franz-Josef Blümlein ist Gartenbesitzer am Talwasser und er hat sowohl den Beweis an seinen Bäumen, als auch von einer Kamerafalle.

Vor drei Wochen bemerkte Blümlein erstmals, dass Äste an einer Nordmanntanne abgenagt waren. Die ersten Äste waren so akkurat entfernt, dass er erst gar nicht an ein Tier, sondern eher an einen Jungenstreich dachte. Doch zwischenzeitlich ist auch die Rinde auf einer Höhe von bis zu einem halbe Meter entfernt und es zeigen sich die bibertypischen Verbissspuren.

Doch Franz-Josef Blümlein wollte es genauer wissen und besorgte sich eine Kamerafalle. Und die lieferte prompt Bilder von den nächtlichen Aktivitäten des Bibers im Blümlein´schen Garten.


An den Bäumen genagt

Zwischenzeitlich hat das Tier auch an anderen Bäumchen in Ufernähe genagt. Am ärgerlichsten sei aber der Schaden an der Nordmanntanne, meint der Gartenbestzer. Blümlein fürchtet, das der Baum dürr wird. Eigentlich sollte die Tanne einmal ein Weihnachtsbaum fürs Seniorenzentrum werden. Schön wäre, wenn das möglich wäre, meint der Hobbygärtner, und wenn nicht? "Vielleicht gibt es wenigstens noch ein paar Wedel".
Ob der Biber auch schon Dämme im Talwasser baut, weiß Blümlein nicht. Er kann sich das gar nicht richtig vorstellen. "Es fließt ja nur wenig Wasser", mein auch seine Frau Lina.