Der Bebauungsplan "Auberg" im Ortsteil Poppenlauer soll geändert werden. Dazu ist auch eine Anpassung des Flächennutzungsplanes notwendig. Das wiederum geht nicht ohne Einschaltung eines geeigneten Planungsbüros.

Beim Bürobautechnik Kirchner hat die Verwaltung ein Honorarangebot eingeholt, teilte Bürgermeister Matthias Klement (CSU) mit. Aufgrund der momentanen starken Auslastung der Architektenbüros hätten keine weiteren Vergleichsangebote eingeholt werden können - "viele Büros nehmen aufgrund der Auslastung derzeit keine Neukunden auf". Überplant werden soll eine Fläche von 1,1 Hektar. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, das Honorarangebot des Bautechnikbüros Kirchner zu unterzeichnen. Auch der Bebauungsplan "Gleichstadt" im Ortsteil Poppenlauer soll geändert und dazu der Flächennutzungsplan angepasst werden. Hier geht es um eine Fläche von insgesamt rund 2,6 Hektar. Auch hier bekam der Bürgermeister die Ermächtigung, einen Vertrag mit dem Bautechnikbüro Kirchner zu unterzeichnen.

Restliches Baugebiet erschließen

In der Marktgemeinderatssitzung am 30. Juni war beschlossen worden, den restlichen Teil des Baugebietes "Westlich von Weichtungen Teil 1" zu erschließen. Der Marktgemeinderat beschloss, das Bürobautechnik Kirchner mit der Planung und Durchführung der Erschließung zu beauftragen. Bürgermeister Klement wurde auch hier ermächtigt, einen entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen.

Zuschuss für Musikprojekt

Das Erhard-Klement-Haus der Diakonie bekommt auch für 2021 einen Zuschuss in Höhe von 5100 Euro. "Wie bereits seit längerem bekannt, können durch die relativ geringe Platzanzahl keine ausreichenden Einnahmen erzielt werden , heißt es in der Begründung. Die Entscheidung fiel einstimmig und ohne Diskussion. Die Musikvereine Poppenlauer und Rannungen wollen auch im Schuljahr 2021/22 das Projekt "WIM - Wir musizieren" an der Grundschule Poppenlauer fortführen. Die Kosten dafür betragen etwa 6000 Euro. Deshalb wurden der Markt Maßbach und die Gemeinden Thundorf und Poppenlauer um einen Zuschuss gebeten. Maßbach steuerte bisher immer 3000 Euro bei und erhöhte auf Vorschlag von Bürgermeister Klement diese Summe nun auf 3500 Euro. Der Beschluss fiel einstimmig.

Einmal pro Jahr muss der Marktgemeinderat einen Bericht über die Beteiligung des Marktes an Unternehmen in privater Rechtsform bekommen. Die Gemeinde ist zu 77,8 Prozent an der Firma "WVM Wärmeversorgung Maßbach GmbH" beteiligt, den Rest hält die "Bayernwerk Natur GmbH". Dieses Unternehmen betreibt an der Mittelschule eine Holzhackschnitzelheizung. Auch das Baugebiet Centleite wird von hier aus mit Nahwärme versorgt.

Zentraler Beschaffungsstelle beitreten?

Die Marktgemeinde wird möglicherweise einer zentralen Beschaffungsstelle beitreten, die am Landratsamt eingerichtet wird. Diese Stelle führt dann zum Beispiel bei Bauprojekten oder großen Anschaffungen das Vergabeverfahren durch. In der Beschlussvorlage für die Marktgemeinderäte heißt es ausdrücklich "auch im Falle des Beitritts ist die Kommune nicht dazu verpflichtet, jegliche Vergabeverfahren vom Landkreis durchführen zu lassen. Die Entscheidungshoheit über Zuschlag bzw. Aufhebung einer Ausschreibung verbleibt die gewohnt bei der Kommune." Die Kosten für den Betrieb dieser Beschaffungsstelle wird auf die Gemeinden umgelegt.