Nach vierjähriger Bauzeit ist die fünf Millionen Euro teure Generalsanierung der Mittelschule Burkardroth endlich abgeschlossen. "Unser Schulhaus ist jetzt ein moderner, digital und technisch gut ausgestatteter Lernort für die nächsten Jahrzehnte", stellt Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) zufrieden fest. Für den Markt Burkardroth und seine Einwohner wäre die Fertigstellung also ein willkommener Grund zum Feiern. Doch die für den 29. April geplante Einweihungsfeier musste wegen der Corona-Pandemie auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden.

Eigentlich sollte die Einweihungsfeier direkt vor dem Amtswechsel für Waldemar Bug der krönende Abschluss seiner zwölfjährigen Amtszeit und zugleich seine Abschiedsfeier sein. Daraus wird nun nichts. Stattdessen wird irgendwann sein Nachfolger Daniel Wehner (CSU/WG Gefäll) die Festgäste begrüßen, unter ihnen Waldemar Bug als Ehrengast. Doch der Noch-Bürgermeister nimmt es gelassen: "Mich freut es, dass das Gebäude in seiner jetzigen Ausstattung den modernsten schulischen Anforderungen entspricht."

Statt der anfangs geschätzten drei Millionen Euro kostet die Gesamtmaßnahme der Marktgemeinde inzwischen knapp fünf Millionen, von denen etwa die Hälfte der Freistaat Bayern übernimmt. Gründe für die Verteuerung sind nicht nur die in letzter Zeit gestiegenen Baukosten, sondern auch zusätzliche Leistungen, die sich im Lauf der Baumaßnahme als notwendig herausstellten. Wichtigster Grund für die Generalsanierung war die allein eine Million teure Erneuerung der noch aus den 1960er Jahren stammenden Elektrik. Auch war die energetische Sanierung längst überfällig wie auch die Anpassung des Brandschutzes an die heute geltenden Vorschriften.