Die intensiven und zeitraubenden Vorbereitungen haben sich gelohnt: Elf Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Oerlenbach und drei Mitglieder der Werkfeuerwehr Hegler absolvierten die Leistungsrüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" mit Bravour und untermauerten, für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein.


Jeden Abend geübt

Im Vorfeld wurde eine ganze Woche lang jeden Abend geübt, damit bei der Prüfung ja nichts schief geht. Beim Test galt es für die Feuerwehrleute, einen fiktiven Zimmerbrand zielbewusst zu bekämpfen. Dabei mussten die Wasserversorgung aufgebaut, die Einsatzstelle abgesichert und der Brand fachgerecht bekämpft werden - und das alles in weniger als fünf Minuten. Im Anschluss mussten noch Saugschläuche aneinander gekuppelt und mit Leinen gesichert an der Löschpumpe angeschlossen werden, ebenfalls in einem Zeitlimit von nur 100 Sekunden. Im abschließenden Part belegten die Prüflinge ihr Wissen und Können in den Bereichen Knoten, Erste Hilfe und Gerätekunde. Erschwerend kam hinzu, dass die Aufgaben im Gruppeneinsatz und bei Einzelthemen ausgelost wurden. Souverän und fast ohne jeglichen Fehlerpunkt meisterten die Teilnehmer vor den Augen der Schiedsrichter Roland Niedt, Kreisbrandmeister (KBM) Holger Ulrich und Kreisbrandinspektor Ronald Geis die einzelnen Aufgaben. Anerkennung und lobende Worte gab es von Bürgermeister Franz Kuhn, der zusammen mit den Schiedsrichtern die Leistungsabzeichen übergab.