Sie ragen etwa 40 Zentimeter aus dem Boden und sind mit Leuchtfarbe besprüht. Zwangsläufig fragt man sich, was es mit diesen auf sich hat. Wird etwa der Weg verbreitert? Eine Antwort hat Bürgermeister Waldemar Bug (ödp). "Die Pfosten kennzeichnen die Stellen, an denen die Informationstafeln für den Kulturwanderweg an der Aschach aufgestellt werden." Wann genau diese installiert werden, konnte er aber noch nicht sagen. Zwar seien die Texte dafür fertig, aber die dazugehörigen Fotografien würden noch fehlen. "Da wollen wir noch etwas warten, bis sich mehr Vegetation zeigt", erklärt er.

Die Texte für die Informationstafeln hat laut Bug hauptsächlich der Burkardrother Klaus Wehner verfasst, der den neu entstandenen Kulturweg an der Aschach gemeinsam mit Alois Müller erforscht und angeregt hat. Beide gehören dem Rhönklub Zweigverein Burkardroth an. Ihr Anliegen ist es, dass die historischen Bewässerungsanlagen entlang der Aschach nicht nur erhalten bleiben, sondern auch das Wissen um deren Verwendung und Bedeutung für die Bewohner des Aschachtals. Eine etwa 120 Seiten umfassende Broschüre, die die beiden mit allerhand geschichtlichen Daten und Anekdoten erstellt haben, ist bereits im Herbst vergangenen Jahres erschienen. Auch das große Bewässerungswehr, zwischen Borstmühle und dem Ort Aschach ,wurde mittlerweile instand gesetzt. Umgesetzt wird das Vorhaben von der Gemeinde Burkardroth. Das dafür nötige Geld stammt aus einem Fördertopf des "Leader"-Programms und Spenden. Laut Bug könne der neu entstandene Kulturwanderweg im Laufe des Sommers eingeweiht werden.