Wort-, detail- und kenntnisreich erklärte Bauoberrat Matthias Wacker, was seine Behörde, das Staatliche Hochbauamt Schweinfurt, am liebsten bauen lassen würde: eine Kreuzung mit Ampeln, Linksabbiegerspuren sowie kombinierten Rad- und Gehwegen. Diesem Vorschlag waren umfangreiche Untersuchungen vorausgegangen. Aber: "Wenn Sie sich für einen Kreisel aussprechen, bin ich glücklich und zufrieden, denn dann habe ich endlich eine Entscheidung."

Dem Manne wurde geholfen. "Für mich ist die Kreisellösung die einzig Richtige", sagte Franz Büttner (FW/CBB) unter Hinweis auf Erfahrungen in Oerlenbach und Ramsthal. Siegfried Erhard (CSU) erwartet weniger Unfälle. Kreisel seien sehr leistungsfähig. Richard Fix (Grüne/ BfU) outete sich als "glühender Verfechter" von Kreiseln. Dem schlossen sich fast alle Räte an.

Eine Entscheidung ist damit aber immer noch nicht gefallen, da die Stadt Bad Kissingen sich noch nicht festgelegt hat. Wacker hatte gesagt, keiner wisse, wo die Reise hingeht, "aber sie muss bald zu Ende sein." Denn der Zustand der Bundesstraße 286 sei "erschreckend".