Unter dem Motto "Bis(s) in Reichenbach" stand in diesem Jahr der Reichenbacher Teutonen Fasching. Statt düsterer Stimmung gab es am vergangenen Samstag allerdings einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher.

Die Moderation des bunten Abendprogrammes hatten Guntram und Gerda Hillenbrand übernommen, in dessen Verlauf sie unter anderem auch den anwesenden Kandidaten der anstehenden Kommunalwahl einige Stadtrat-Ratschläge mit auf den Weg gaben.

Den Einstieg in den Abend machte die Kindergarde, bei deren Tanz, der unter dem Motto "Fußball vor" stand, Fußballer und Cheerleader über die Bühne wirbelten. Dass auch Wochentage durchaus so ihre Probleme haben, erfuhr der Zuschauer bei der "Gruppentherapie für Wochentage". So fragte sich etwa der Montag, warum er eigentlich viel länger sei, als alle anderen Tage, und der Donnerstag hatte damit zu kämpfen, dass an ihm immer alles stattfinde, von Tupperabend bis Dildoparty.

In Hochform waren wieder "Ottmar und Brunhilde" (Lothar und Susanne Hillenbrand) aufgelaufen. So berichtete in ihren ersten Beitrag Brunhilde etwa in theatralischer Weise von einem Erlebnis mit einem Halbstarken an der Supermarktkasse, den sie nur durch Erpressung dazu bringen konnte, sie vorzulassen, oder stimmte zusammen mit Ottmar in humorvoller Weise ein Lied über den aktuellen Bäckermangel in Reichenbach an, mit dem sie dem Publikum aus dem Herzen sprachen. In ihrem zweiten Beitrag konnte man die beiden bei einem "liebevollen" Schlafzimmergespräch beobachten.