Denn neben der ordentlichen Tilgung in Höhe von rund 105.000 Euro habe es eine außerordentliche von 540.000 Euro zusätzlich gegeben. Der Schuldenberg, den er im Jahre 2008 zu Beginn seines ersten Amtsantritts mit rund 2,13 Millionen Euro übernommen habe, sei bis heute auf rund 1,78 Millionen Euro geschmolzen.

Nur geringfügig unterschritt das Haushaltsvolumen des Vorjahres mit rund 5,5 Millionen Euro das Jahr 2012. Erfreut meldete Karle, dass die Fördermittel in Höhe von 161.000 Euro für die Wasserversorgung von Heiligkreuz sieben Jahre nach dem Förderantrag endlich eingetroffen sind. Der größte Ausgabeposten sei die restliche Begleichung der KiTa-Sanierung St. Andreas mit 225.000 Euro gewesen.

Erfreulich sei der Reingewinn aus der gemeindlichen Waldbewirtschaftung in Höhe von 140.000 Euro gewesen. "Mit der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale sind wir zufrieden", sagte Karle.
In der Haushaltssatzung 2014 sei das Volumen des Verwaltungshaushaltes mit 3,5 Millionen Euro und des Vermögenshaushaltes mit 1,4 Millionen Euro angegeben. Die Kanalsanierung in Windheim sei fast abgeschlossen. Weiterhin stünden der Weg zum Heiligkreuzer Friedhof, die Dorferneuerung in Waizenbach sowie die Sanierungen der Ortsdurchfahrten von Schwärzelbach und Wartmannsroth für heuer auf dem Plan, so Karle.

Windenergie hat sich in Luft aufgelöst

Vorerst vom Tisch sei das Thema Windenergie. Karle: "Die hat sich aus Kostengründen wegen der langen Leitung zum nächsten Einspeisepunkt in Fuchsstadt in Luft aufgelöst". Beim kommunalen Finanzausgleich wünschte er sich, dass kleinere Gemeinden, die lange Versorgungsleitungen von Wasser und Kanal unterhalten müssen, besser gestellt werden. Denn der größte Finanzbrocken fließe nach München.