Die Diskussion zum Thema Umbau der Thulbatal-Halle hat die jüngste Bürgerversammlung dominiert. Damit hatte Bürgermeister Gotthard Schlereth schon im Vorfeld gerechnet. Der zweite Bürgermeister und Ortsbeauftragte, Jürgen Kolb, begrüßte die Anwohner aus Thulba im vollen Sportheim zur Bürgerversammlung.

Die Interessen des Sportvereins 1. FC 1924 Frankonia Thulba auf der einen Seite und jene des Schützenvereins Bavaria Thulba auf der anderen wurden positioniert. Dabei geht es um die Halle, die den zukünftigen Anforderungen für Versammlungsveranstaltungen genügen muss. Argumente wurden reichlich ausgetauscht, sachlich und fair, wie Schlereth dankbar bestätigte. Ein konkretes Ergebnis lässt allerdings weiter auf sich warten.


Kabine und Schießbahn

Eine Schiedsrichterkabine wünschte sich FC-Vorsitzender Dietmar Werner. Einen Schießbahn-Anbau im hinteren Teil des Gebäudes wollte Manfred Jopp, stellvertretender Vorsitzender des Schützenvereins. Eine Rundumerneuerung von technischen Einrichtungen wie Lüftung, Heizung, Brandschutz und Kühlung seien die Vorgaben für die Marktgemeinde Oberthulba, brachte Verwaltungsleiterin Nicole Wehner die Vorplanung in Erinnerung.
Was einer eleganten Planung im Wege steht, ist offenbar die enge Lage der Halle zum benachbarten Hügelgelände im hinteren Gebäudeteil. Albert Klubertanz brachte es auf den Punkt: "Die Umfahrung des gesamten Gebäudes muss gewährleistet sein, allein schon wegen der Feuerwehr."

Das Problem mit dem störenden Öltank erledige sich bei Umstellung auf die zu erwartende Gasversorgung, sagte Schlereth. Nicht zu überhören waren die vielen Wortbeiträge der übrigen Anwohner, die sich Sorgen machten, ob die erfolgreiche Jugendarbeit in den Vereinen ein jähes Ende finden könnte.

Weitere Themen für die Anwohner waren die Friedhofsmauer, insbesondere das Wurzelwerk am benachbarten Grünstreifen, die Kostenfrage zur Straßenbeleuchtung des Mühlbachrings und die Breitbandversorgung durch HAB-Net. Letztere sei schon fertig, bestätigte Jürgen Weigand.


Kindergarten und Straße

Keinen Gesprächsbedarf gab es für die Großprojekte Kindergartenumbau, Dorferneuerung, Wasserwerk und die Gasversorgung. Zurzeit werde die Gasleitung während der Straßensanierung auch in der "Hinteren Mauer" verlegt, bestätigte Schlereth. Während des Kindergartenumbaues sei ein Ausweichquartier in Oberthulba geplant. Das Gebäude in der Quellenstraße werde von der Marktgemeinde erworben.