Ungewöhnliche Scheckübergabe: Vor einer C-160 Transall der Bundeswehr durften Caterina Hertweck und Julian Knaup vom ASB-Wünschewagen Franken/Oberpfalz einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro entgegennehmen. Diesen Betrag hatte zuvor die III. Inspektion der Infanterieschule in Hammelburg gesammelt. "Soziales Engagement ist für alle Angehörigen der Bundeswehr selbstverständlich", sage Stabsfeldwebel Ulf Reßmeyer. "Denn der Soldat wird in den Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr nicht nur in seiner Funktion auf dem Gefechtsfeld ausgebildet, sondern auch auf der Basis des Staatsbürgers in Uniform."

Letzte Wünsche wagen - das ermöglicht der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Das rein ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. Die Fahrt an das Wunschziel ist für den Fahrgast und seine Begleitung kostenlos.

Meer, Konzert, Fußball

"Der Wünschewagen setzt dort an, wo die Möglichkeiten der Hospize, Pflegeeinrichtungen und auch der Angehörigen aus personellen oder auch finanziellen Gründen enden", sagt Caterina Hertweck. "So können Wünsche, wie zum Beispiel ein gemeinsamer Familienausflug, die Fahrt zu einem lebensgeschichtlich bedeutsamen Ort, ans Meer oder der Besuch eines Konzerts oder eines Fußballspiels durch das Wünschewagen-Team erfüllt werden."

Der Wünschewagen ist gezielt auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt: Spezielle Stoßdämpfer, eine Musikanlage sowie ein harmonisches Konzept aus Licht und Farben verschönern die Reise. Eine Rundum-Verglasung bietet einen Panoramablick auf die Umgebung. Zugleich verfügt das Fahrzeug über eine moderne notfallmedizinische Ausstattung, damit das ASB-Team im Notfall professionelle Hilfe leisten kann. Die Wünsche können entweder vom Fahrgast selbst oder von seinen Angehörigen gestellt werden. Alle weiteren Details werden natürlich vorab mit den Fahrgästen sowie deren Kontaktpersonen persönlich abgesprochen.