Den Ausbau der Kissinger Straße will der Gemeinderat noch einmal im Detail besprechen. Die vorgelegte Planung des Ingenieurbüros Hossfeld & Fischer, die Andreas Fischer präsentierte, ließ Fragen offen, insbesondere an neuralgischen Punkten wie Fußgängerquerungen oder Einmündungen, die das Gremium beraten will.
Für die Ortsdurchfahrt - die Kreisstraße 42 und die Staatsstraße 2293 - steht im nächsten Jahr ein kompletter Neuausbau an, dessen Kosten den Kreis- und Staatsbehörden zufallen, die auch die Planung in Auftrag gaben. Die Gehwegherstellung muss allerdings die Gemeinde tragen. Diesbezüglich vorgesehen sind in der Regel 1,50 Meter breite Gehwege mit einem schmalen Grünstreifen und Bäumen sowie zwei barrierefreie Querungen der Straße.


Wasserleitung wird erneuert

Die Gehwege anbelangend, brachten mehrere Ratsmitglieder Verbesserungsvorschläge ein, die in die Planung eingearbeitet werden sollten. So ist zum Beispiel die Einmündung der Schweinfurter Straße in die Ortsdurchfahrt durch den engen Kurvenbereich nach Einschätzung von Oliver Lukaschewitsch ein kritischer Punkt. Im Rahmen des Ausbaus wird auch die Wasserleitung auf gesamter Länge erneuert, wie der Rat bereits beschloss.
Empfohlen ist zudem im Vorfeld der Baumaßnahme eine hydraulische Berechnung und Zustandsbewertung der Kanalisation, die auch der Abwasserzweckverband (AZV) befürwortete. "Damit wären wir auf der sicheren Seite", so Bürgermeister Peter Hart (CSU). Die Kosten für die Prüfung und die Berechnung belaufen sich insgesamt 9500 Euro.


Umlagebescheid gebilligt

Einstimmig passierte der Umlagebescheid des Abwasserzweckverbands Thulba-Saale für das laufende Jahr. Die Betriebskostenumlage für Fuchsstadt beläuft sich nach dem gültigen Verteiler-Schlüssel auf knapp 52 000 Euro und ist damit um rund 1500 Euro höher als im Vorjahr. An der Schuldendienst umlage ist die Gemeinde mit 7432 Euro beteiligt, Investitionskosten fielen heuer nicht an. Ebenfalls ohne Gegenstimme nahm das Gremium die Auftragsvergabe für die Erweiterung der Mulden-Rinne in der Oberen Dorfstraße des wirtschaftlichsten Anbieters, der Firma Schmitt & Zehe, an. Da es sinnvoll war, die Asphaltarbeiten mit ausführen zu lassen, erklärte sich der Rat mit der Auftragssumme von 10 073 Euro einverstanden. Für die Einhausung des Container-Stellplatzes gaben zwei Firmen ihre Angebote für zehn benötigte Metallpfosten ab. Der Bestbietende, die Firma Schlotter aus Eltingshausen, erhielt den Zuschlag für 4100 Euro.
Zur Erstellung des Brandschutzkonzepts in der Fuchsstädter Schule entschied sich der Rat gegen eine Stimme für einen externen Gutachter zum Honorarpreis von 4000 Euro, um möglichst bald mit der Ausschreibung und der Vergabe beginnen zu können.
Ein Dixi-WC für den Spielplatz ist genehmigt. Wegen überhöhter Geschwindigkeit an der Ausfahrt Fuchsstadt zum Lager Hammelburg und eine Begrenzung auf 60 km/ h will der Bürgermeister ein Gespräch mit dem Landkreis führen, in dessen Kompetenz die Straße fällt. Den Antrag Jürgen Wittmers zu "naturnahen Bestattungsformen" im südöstlichen Teil des Friedhofs an der Urnenwand entschied der Gemeinderat dahingehend, dass in diesem Grünbereich keine Belegungen erlaubt werden, um eine Urnen-Erdbestattung zu ermöglichen.