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Oberthulba
Kommunalpolitik

Oberthulba: Gremium beriet über Radweg und Brückensperrung

Der Geh- und Radweg zwischen Oberthulba und Hassenbach ist nun in der Entwurfsplanung. Einen Auftrag haben die Marktgemeinderäte erteilt. Nur eine Zwischenlösung ist aktuell für das Problem Schwerlastverkehr gefunden.
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Die Brückensperrung für 30-Tonner beschäftigte den Gemeinderat. Foto: Hilmar Ruppert
Die Brückensperrung für 30-Tonner beschäftigte den Gemeinderat. Foto: Hilmar Ruppert

Der Neubau eines Geh- und Radweges an der Staatsstraße St 2290 Oberthulba-Hassenbach geht in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nachdem das Büro Hossfeld & Fischer aus Bad Kissingen die Vorplanung bereits erledigt hatte, beschloss der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, die nächsten beiden Leistungsphasen ebenfalls an das Büro zu vergeben. Damit würden das Radwegenetz ergänzt und ein weiterer Lückenschluss hergestellt, bekräftigte Bürgermeister Mario Götz. Aufgrund der Übersichtlichkeit soll bei der Einfahrt nach Hassenbach ein Verkehrsteiler gebaut werden. Ziel sei es, stellte Götz klar, dem Gemeinderat nach der Sommerpause die fertige Planung vorzulegen. Benötigte Versorgungsleitungen und ggf. Leerrohre sollen während der Bauphase mit eingebaut werden.

Auch die Brückensperrung für 30-Tonner beschäftigte den Gemeinderat. Spürbar habe der Schwerlastverkehr deshalb im Ort schon zugenommen. Zu diesem Thema würden deshalb schon Gespräche mit den Behörden laufen. Bürgermeister Götz wollte hierzu nichts vorwegnehmen, als Sofortmaßnahme beschloss man ein Verbot der Einfahrt - mit Anlieger frei - in die Straße zum "Baumgarten". Außerdem befürchtet man Straßenschäden aufgrund der jetzt steigenden Temperaturen und der Größe der Fahrzeuge.

Kämmerer Klaus Blum stellte die Jahresrechnung 2019 detailliert vor. Demnach stand das Rechnungsergebnis zum 27. April fest. Der Verwaltungshaushalt schloss mit 10,67 Millionen und der Vermögenshaushalt mit 4,40 Millionen Euro ab. Die Mindereinnahmen seien im Vergleich zum Haushaltsansatz im Wesentlichen in der Forstwirtschaft bei den Holzverkäufen und bei der Gewerbesteuer entstanden. Die Personalkosten lägen mit 5,5 Prozent unter dem Ansatz von 1,96 Millionen Euro, das Vorjahresniveau sei aber um rund vier Prozent überschritten worden. Das sei zum einen auf die tarifliche Erhöhung der Tabellenentgelte zurückzuführen. Zum anderen sei eine Auszubildende übernommen, ein Forstwirt neu eingestellt und eine Höhergruppierung vorgenommen worden.

Im Haushaltsjahr 2019 stand keine neue Kreditaufnahme an. Die reguläre Kredittilgung betrug 214000 Euro, der Schuldenstand lag zum 31. Dezember 2019 bei 1,86 Millionen Euro. Bei einer Einwohnerzahl von 5035 beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung somit 370 Euro. Am Ende des Rechnungsjahres konnten 1,5 Millionen Euro den Rücklagen zugeführt werden. Götz sah die Zahlen aus 2019 als gutes Ergebnis an und erwähnte die soliden Finanzen. 2020 würde sicher nicht so ausgehen und bleibe spannend. Hierzu verwies er auf die bevorstehende Halbjahresbilanz.