Ins Kaminzimmer des Landhotels Zum Landgraf hatte CSU-Ortsvorsitzender Florian Atzmüller zur jährlichen Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Wartmannsroth eingeladen. Bei Neuwahlen wurde der Vorstand bis auf den Schriftführer im Amt bestätigt. Ullrich Seelmann wollte nicht mehr kandidieren und gab sein Amt an die neue Schriftführerin Christina Dollinger ab. Die stellvertretenden Ortsvorsitzenden sind weiterhin Paula Vogler und Otto Winter. Theodor Busch bleibt Schatzmeister. Die Kasse prüfen Hugo Pfrang und Karlheinz Vogler. Als Delegierte vertreten Lothar Bold, Paula Vogler, Herbert Kohlhepp, Pascal Häusler, Theodor Busch und Florian Atzmüller den CSU-Ortsverband der Gemeinde Wartmannsroth. Den Mitgliederstand gab Atzmüller mit 54 an. Er berichtete von diversen Betriebsbesichtigungen im Gemeindegebiet Wartmannsroth und von einer Walderlebnisführung mit dem Revierförster Christoph Uffelmann. Heuer stehen ein Erste-Hilfe-Kurs und eine Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl 2020 auf dem Programm. Freilich gebe es auch wieder die begehrte Jahresabschlussfeier.

Appell an die Wähler

Die Werbetrommel für die heuer im Mai anstehende Europawahl ließ EU-Wahlkandidatin Monika Vorndran erklingen. Bei stabiler Wirtschaftslage sollte der Wähler nicht auf hohem Niveau jammern, sondern als aufgeklärter Wähler den Weg zur Wahlurne finden. Im besonderen Blick hatte Vorndran die Themen Datenschutz und Klimaschutz.

Den Naturschutz und die kreisweite Aktion Grüngitter hatte Landrat Thomas Bold im Blick. Die Allianzen aus dem Landkreis Bad Kissingen seien die treibenden Kräfte in Sachen Grüngitter, ging Bold auf eine Nachfrage von Karlheinz Vogler ein. Für das Thema Bienensterben interessierte sich Kurt Selbert. "Vielleicht liegt das an den immer neueren Schädlingsbekämpfungsmitteln?", sagte Selbert. Man sollte sich lieber an den Tisch setzen, statt übereinander herzufallen, meinte Bold. Durch Leistung und sachlich begründete Politik gelte es, zu überzeugen. Die Selbstvermarktung in der Landwirtschaft sei ein gutes Beispiel aus dem Alltag. Einen Aufwärtstrend sah Bold beim Wachstum der Unternehmen und beim Zuzug aus den Ballungsgebieten auf das Land. Die Bundeswehr-Standorte seien im Landkreis solide. Geduld brauche man allerdings für die Stabilisierung der Landärzte und für die medizinische Versorgung auf den Dörfern. Der Landkreis könne aber stolz auf Kultur, Natur, touristische Infrastruktur und Bildungseinrichtungen sein. Ein Vorbild sei die Rhön-GmbH, die drei Bundesländer (Bayern, Thüringen und Hessen) zu gedeihlicher Zusammenarbeit gebracht habe.