Als "Platz hinter der Kirche" sei das Areal immer bezeichnet worden. Wer es vorher gekannt habe, kenne es nun nicht wieder, freute sich Bürgermeister Mario Götz über die gelungene Neuanlage der Spielfläche für das Kinderhaus. Im Herbst hatten man die ersten Gespräche darüber geführt und das Ergebnis daraus sei kein Eigennutz, sondern zu 100 Prozent zum Wohle der Kinder entstanden. Als Highlight bezeichnete Götz die Bobbycar-Bahn.

Vor Kurzem sei der Platz noch mängelfrei abgenommen worden, er sei ein Musterbeispiel an Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Gemeinde übernahm die Kosten für die Bahn (1600 Euro), versetzte eine Leuchte (500 Euro) und übernahm weitere Materialanschaffungen in Höhe von 2600 Euro. Die Kirche bezahlte den Zaun mit 2900 Euro und der Elternbeirat suchte verschiedene Sponsoren aus der Region für die Spielgeräte (3500 Euro) und für die Bobbycars (750 Euro). Außerdem leistete der Elternbeirat 250 Einsatzstunden und der gemeindliche Bauhof 220 Stunden.

"Wir versuchen mit dem, was wir haben, immer das Beste herauszuholen", sagte der Vorsitzende des St.-Johannes-Vereins Jürgen Weigand. Er dankte den Vertretern der Gemeinde, den Bauhofbeschäftigten und im Besonderen dem Elternbeirat mit seiner Vorsitzenden Anna Härterich. Dieser habe Eigeninitiative ergriffen von der Planung über den Bau bis zur Abnahme. Und zusätzlich noch 250 Arbeitsstunden erbracht - was nicht selbstverständlich sei. Die Kinder könnten hier spielen und sich austoben, es sei ein super Projekt. Es sei verschenkter Raum gewesen und jetzt ein toller Platz, fügte Leiterin Sigrid Albrecht hinzu. Gemeindereferentin Petra Strauß sprach den Segen über Helfer und Platz. Er möge zum Ort fröhlichen Spielens und Lernens werden.

Danach trugen die Kinder ihr Lied "Heute ist ein Tag, an dem ich singen kann" vor.