So wie es Brauch ist: Gleich am ersten Grenzstein wurde die neue Pfarrerin Katharina Eberlein-Braun von den Geschworenen Willi Kessler und Günter Schneider gestaucht. Zum vierten Grenzgang in 25 Jahren hatten sich die Feldgeschworenen und Gäste in Waizenbach getroffen. Vorbereitet hatte den 9 Kilometer langen Rundgang Feldgeschworenen-Obmann Willi Kessler. Er führte die 60 Wanderer entlang der Dorfgrenze. Mit dabei waren auch Bürgermeister Jürgen Karle, Ortssprecher Stefan Schottdorf und Jagdvorstand Detlef Biemüller sowie auch angrenzende Feldgeschworene aus Dittlofsroda, Gräfendorf, Michelau und Morlesau.
Einen besonderen Spaß hatten die Kinder, die immer voraus liefen, um den nächsten Grenzstein zu suchen und zu besetzen. Als Finderlohn durften sie sich ein Geldstück aus einem Glückssack von Günter Schneider fischen.


Brotzeit durfte nicht fehlen

Die Route führte an der Klärgrube vorbei zu Seemühle und dem dortigen Baumhaus-Hotel. Mitten im Kohlberg gab es an der Wendeplatte eine Brotzeit. Weiter ging es zum Natur-Denkmal Sechs-Eichen.
An der Morlesauer See vorbei erreichte man das Ziel, die Wilhelms-Ruh. Dort erwarteten die Wanderer als Überraschung die Alphorn-Bläsergruppe Schwarze Berge und ein Imbiss.