Wie gerne sie Wein machen und wie stolz sie darauf sind, verrieten Thomas und Florian Müller am vergangenen Wochenende ihren hochrangigen Gästen. Staatsministerin Dorothe Bär hatte den Vorsitzenden der CDU/CSU- Fraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus zu einer kleinen Wanderung zur Weinbergshütte Vinica eingeladen.Mit dabei waren Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, Bürgermeister Armin Warmuth, CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsführer Detlef Heim und rund 35 angemeldete Teilnehmer.

Wenn er sich die Umgebung so anschaue, sehe er den Aufenthalt weniger als Pflichttermin, sondern eher als Kurzurlaub an, sagte Ralph Brinkhaus, der von Gattin Elke nach Hammelburg begleitet. wurde. Seine Region, Ostwestfalen-Lippe, sei doch der Fränkischen Region durchaus ähnlich, sagte Bär zu Brinkhaus. Sie freue sich, dass Brinkhaus auch einen Schwerpunkt auf Bayern legt.

Auf der Weinbergshütte angekommen gab Brinkhaus einen Ausblick auf die Vorhaben der Fraktion in der nächsten Legislaturperiode. "Wir reden in der Union nicht immer gut genug über das, was wir machen", begann Brinkhaus. Wir lebten in einem wunderbaren Land, aber auch in einer "Zwischenzeit", in der Influencer oft mehr zu sagen hätten als Journalisten.

Jemand hätte zu ihm gesagt, die CDU sei nicht mehr die Partei wie vor 30 Jahren, worauf er geantwortet habe "Gott sei Dank". Bei der CDU/CSU glaube man an Technologie und Fortschritt. Dass Deutschland klimaneutral werden muss, sei politischer Konsens bei allen Parteien. Man sei sich nur uneinig, welcher Weg dahin der beste sei.

Ralph Brinkhaus sagte, er wolle nicht Stadt und Land gegeneinander ausspielen, es gebe aber deutliche Unterschiede bei Mobilität und Wohnen. Auf dem Land gebe es Immobilien, die man mit einer Wärmepumpe nicht geheizt bekomme.

Im 1. Kapitel des Wahlprogramms gehe es um Außen- und Sicherheitspolitik. Schließlich wolle Deutschland weltweit Handel betreiben. Und um unsere Soldaten bei Auslandseinsätzen zu schützen, brauche es bewaffnete Drohnen.

Ralph Brinkhaus warb um Unterstützung für eine konsequente Digitalisierung und für mehr Bürgerfreundlichkeit. Man mache viele Gesetze im Bundestag, aber es hapere an der Umsetzung, und, mit Blick auf die Schwesterpartei CSU sagte er: "Es ist kein Problem, dass die CSU eigene Akzente in ihrem Wahlprogramm setzt."

Bei schönem Wetter, einer Bratwurst und Frankenwein genossen alle die Wanderung und den schönen Ausblick von der Hütte. Bürgermeister Armin Warmuth lud Ralph Brinkhaus ein, doch auch einmal Hammelburg zu besuchen.