Mit der Bürgerversammlung in Schwärzelbach ist der Reigen solcher Veranstaltungen im Gemeindebereich Wartmannsroth für dieses Jahr abgeschlossen. Zweiter Bürgermeister Roland Brönner begrüßte die zahlreichen Anwohner im Sportheim. Sein besonderer Dank galt allen freiwilligen Helfern aus dem Ort, allen voran der Wandergruppe mit Altbürgermeister Herbert Kohlhepp an der Spitze und dem Obst- und Gartenbauverein sowie den übrigen Vereinen.
Da war sich Brönner mit Bürgermeister Jürgen Karle völlig einig: "Ohne diese Eigenleistungen sähe es in Schwärzelbach nicht so gut aus." Auf eine schönere Optik der Ortsdurchfahrt müsse man allerdings noch einige Zeit warten, ging Karle auf eine Nachfrage ein. Genauso wie in Wartmannsroth sei hier das Staatliche Bauamt der Bauherr. Die Mittel seien inzwischen gekürzt, und ohne eine Kombination mit Projekten aus der Dorferneuerung des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) sehe es mit den Fördergeldern mau aus. Karle sprach zwar von einer "Hängepartie Ortsdurchfahrt", aber das Thema sei nicht vom Tisch. "Das Projekt Ortsdurchfahrt muss in den Bedarfsplan aufgenommen werden", riet Kreisrätin Paula Vogler (CSU) an.


Nur wenige Fragen

Die Fragen aus dem mit 536 Haupt- und 46 Nebeneinwohnern größten Ortsteil hielten sich eher in Grenzen. Die Schwärzelbacher interessierten sich für Straßenausbausatzung, Kernwegenetz und Grüngürtel. Die Anwohner meldeten Wasser im Graben und baten um ein geeignetes Forum, um die Senioren z.B. über geplante Ausfahrten zu unterrichten. "So wie das früher im Lebensmittelgeschäft Bauer möglich war", formulierte es eine Anwohnerin. Karle wies auf die vorhandenen Infotafeln hin und bot auch einen Platz im Gemeindeboten an.
In seiner Rückschau erwähnte Karle das bereits fertig gebaute Bauhofgebäude. Dort müsse allerdings noch der Außenbereich gestaltet werden. Längst hätte der Kanal für das Oberflächenwasser in der Karl-Hereth-Straße fertiggestellt werden können, doch seien noch Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes zu erfüllen, sprach Karle von noch ausstehenden Studien. Zufriedenheit herrschte über die gute Versorgung mit Breitband für das Internet. Ins Auge nahm Karle eine Sanierung des Sportheims und die Befreiung des Löschteichs vom übermäßigen Bewuchs.