Eine Zeit der Veränderungen hat Matthias Hümmler bei der Veranstaltung "Sicherheitspolitik und Weinkultur" des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums konstatiert. "Die Bundeswehr wächst wieder", sagte der Leiter der Hammelburger Einrichtung. Damit hängen auch Investitionen in die beiden Standorte Hammelburg und Wildflecken zusammen.

Die Vorhaben in diesem und im kommenden Jahr nannte Ulrike Hauröder-Strüning, Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) in ihrer Rede. Dem Bundesamt unterstehen die deutschlandweit 43 Dienstleistungszentren der Bundeswehr. "Das BAIUDBw deckt den Infrastrukturbedarf der Bundeswehr im Inland, Ausland und im Einsatz", erklärte Hauröder-Strüning.

Für den Standort Hammelburg zählte sie für dieses Jahr unter anderem den Neubau der Sporthalle, die Sanierung der Trinkwasserversorgung, die Erneuerung der Fernwärmeleitung und die Wlan-Versorgung in den Unterkunftsgebäude auf. Für 2020 sei der Bau einer neuen Feuerwache und von Unterkünften geplant. Für den Standort Wildflecken nannte Hauröder-Strüning unter anderem den Bau von Unterkünften und eines Wirtschaftsgebäudes, die Sanierung der Trinkwasserversorgung, die Erneuerung der Fernwärmeleitung und Wlan-Versorgung. Für kommendes Jahr ist ebenfalls eine neue Feuerwache geplant.

"Sicherheitspolitik und Weinkultur" ist das Weinfest des Dienstleistungszentrums. Es findet alle zwei Jahre statt und soll eine Begegnungsmöglichkeit zwischen Politik, Behörden, zivilen Einrichtungen mit der Bundeswehr bieten.