Eine gewisse Normalität sei wieder zu spüren, auch hätte man Kontakte untereinander gehalten und Vertretungen auf Bezirks- und Diözesanebene wahrgenommen, sagte Vorsitzender Markus Schneider. Die Kolpingsfamilie hat in der Mitgliederversammlung wieder die Verantwortlichen für die nächsten drei Jahre gewählt und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften durchgeführt. Gerhard Becker und Andreas Schlereth traten nicht mehr zur Wahl ins Leitungsteam an, sondern fungieren zukünftig als Beisitzer.

32 Wahlberechtigte von aktuell 156 Mitgliedern waren zur Versammlung erschienen. Marietta Panhans berichtete für die Frauengruppe, dass im vergangenen Jahr die Feier zum 30-jährigen Bestehen der Gruppe und auch der Frauentag ausgefallen seien. Im August finde jetzt das obligatorische Eisessen statt und die Kräutersträuße, die gegen eine Spende abgegeben werden, würden am 14. August gebunden. Der Erlös daraus sei zum einen für die Orgel und zum anderen für das Projekt "Das macht Schule" in Rumänien gedacht. Dabei werde die Schulausstattung von ABC-Schützen in Rumänien vor Ort gekauft und dann über die Kolpingsfamilien an bedürftige Kinder verteilt.

Schriftführer Peter Uebel ging in seinem Bericht auf das dezentrale Gedenken am 6. Dezember ein. Der Josefstag hätte 2020 nur über Youtube, dieses Jahr aber mit einem Gedenkgottesdienst begangen werden können. Kassier Franz Josef Schneider gab einen detaillierte Bericht über die Kassenlage ab. Man verfügt noch über Rücklagen, auch wenn 2020 mit einem Defizit von 350 Euro abgeschlossen worden sei.

"Der Markt für Altkleider ist eingebrochen", informierte Markus Schneider die Versammlung. Es würden jetzt aber Container im neuen Outfit aufgestellt, das Knallorange deute dann sichtbar auf Kolping hin. In der Zukunft müsse man bei den Mitgliedsbeiträgen wohl über eine geringe Anpassung nachdenken. Man habe sich auch einige Aktivitäten überlegt. Neben den monatlichen Kegelabenden sei im September eine Radtour, im Oktober eine Szenische Lesung im Pfarrzentrum, im November ein Besuch der Sachs-Ausstellung in Schweinfurt und für Dezember der Kolping-Gedenktag geplant. Außerdem solle die Jugendarbeit intensiviert und die Bank am Gedenkstein renoviert werden. Das Projekt "Süße Päckchen" gebe es nicht mehr, dafür sei das Schulprojekt für Rumänien gestartet worden. Schneider erinnerte auch an das Zisternenprojekt in Kenia und das Straßenkinderprojekt in Nairobi.

Eine "Familie" müsse sich treffen, so der wiedergewählte Präses Pfarrer Thomas Eschenbacher. Er erwähnte auch die 130 000 Zugriffe auf den Youtube-Kanal, wobei die Live-Zugriffe noch gar nicht beinhaltet seien. Markus Schneider sei mit einem Team daran maßgeblich beteiligt und vertrete damit Kolping gut. Es sei wohltuend, wieder zusammensitzen zu können. Auch wenn in Fußball-Stadien derzeit mehr möglich sei, zeigte er sich froh, dass von der Kirche keine Ansteckung ausgehe. Adolph Kolping habe das Kümmern umeinander vorgelebt.

25 Jahre sind Bärbel und Hans Krapf sowie Maria Brand dabei. 40 Jahre Mitglied sind Thomas Fell und Pfarrer Josef Treutlein. Artur Hurrlein wurde für stolze 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Ins Leitungsteam wurden Markus Schneider, Klara Schlereth und Christian Gabel gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Pfarrer Thomas Eschenbacher als Präses, Franz Josef Schneider als Kassier und Peter Uebel als Schriftführer. Gerhard Becker, Marietta Panhans, Andreas Schlereth, Michael Krapf und Maria Brand fungieren künftig als Beisitzer, Wolfgang Schuberth und Burkhard Schlereth prüfen die Kasse.