Im voll besetzten Feuerwehrhaus ging die närrische Post ab. Dort hin hatte nämlich der Frankenbrünner Faschingsclub zum "Märchen"-Büttenabend und Rosenmontagsball eingeladen. Für den musikalischen Rahmen sorgte Jürgen Seufert mit Gesang und Keyboard. Uwe Baumgart stand mit dem Thema "Wirtshausgänger" nicht nur in der Bütt, sondern moderierte auch den Abend. Die Enttäuschung, dass Gotthard Schlereth nicht mehr als Bürgermeister kandidieren will, schlug sich bis in den Fasching durch. Für ihn gab es herzlichen Applaus.

Das neue Feuerwehrauto für die ansässige Wehr hätte man sich sparen können, war dem Sketch mit dem Alternativ-Fahrzeug "3 MKLF" zu entnehmen. Der Lacheinsatz mit dem gebastelten Juxwagen und den per Handkurbel aufziehbaren Floriansjüngern erntete tosenden Applaus.

Auch der Wolf war ein Thema für die Bütt. Den hatte Faschingsclub-Vorsitzender Reinhard Zeitz als Rhönpark-Ranger gesichtet. Und dann noch Wasserbüffel am Laibach und eine Ruhestörung auf der Bullenwiese. Statt der Gewehre kamen die Jagdhörner zum Einsatz. Das konnte auch die Spaziergänger und die fleißigen Bienen auf der Apfelwiese erfreuen.

Wer der beste Schornsteinfeger aus Frankenbrunn sei, das beschäftigte die Vier von der Feuerwehr. Anhand eines missglückten Fallbeispiels aus privater Hand zeigten sie auf, wie der Profi fachgerecht vorgeht. Außerdem entdeckten sie verschiedene Uhrzeiten auf den Kirchturmseiten und tankten gerne das neue Feuerwehrauto auf.