Seinen 75. Geburtstag feiert in Frankenbrunn Horst Vonroth. Er ist ein Urgewächs in der Laibachgemeinde und begleitete über viele Jahre zahlreiche Ehrenämter in Vereinen und Organisationen. Nicht wegzudenken ist er als treuer Helfer aller Vereine.
Vonroth wurde am 7. Mai 1940 in Schweinfurt geboren. Seine Eltern waren der Schlosser Johann Vonroth und die aus Frankenbrunn stammende Frieda, eine geborene Stürzenberger. Im Krieg verlor Horst Vonroth seinen Vater. In Frankenbrunn besuchte er die Volksschule. Ab 1954 lernte er in Frankfurt das Sanitärinstallateur-Handwerk.
Die Zeit von 1958 bis 1961 verbrachte Vonroth beim BGS. Ebenfalls 1961 konnte der Jubilar im Frankfurter Römer seine aus Hünfeld stammende Ehefrau Irmgard heiraten. Mit ihr hat er zwei Kinder. Sohn Bernd wohnt in Frankenbrunn und Tochter Heike in Untererthal. Beide erfreuen Oma und Opa mittlerweile mit fünf Enkeln. 1970 hat es Horst Vonroth wieder nach Frankenbrunn gezogen. Hier wurde ein Haus für die Familie gebaut.

Aktiv in allen Vereinen

Acht Jahre war Horst Vonroth 2. Vorsitzender beim Musikverein Frohsinn. Über viele Jahre war er aktiver Theaterspieler und auch immer wieder bei den Faschingsauftritten auf der Bühne zu finden. 26 Jahre leitete er als Vorsitzender die Freiwillige Feuerwehr. Er war Motor beim Um- und Neubau des Feuerwehrhauses, viele Stunden an Eigenleistung gingen auf sein Konto. Ferner setzte er sich bei der Beschaffung der Feuerwehrfahrzeuge ein. Bevor er Vorsitzender wurde, war er zwölf Jahre als Vertrauensmann, Schriftführer und Kassierer tätig.
Heute hilft er noch als "Ehrenvorsitzender" mit. Der Feuerwehrverband Bayern zeichnete ihn mit dem silbernen Ehrenzeichen aus, und vom bayerischen Ministerpräsidenten erhielt er das silberne Ehrenkreuz für sein Engagement. Auch in der Kirchenverwaltung hat er sich in 18 Jahren tatkräftig eingebracht.
Wenn in Frankenbrunn groß gefeiert wurde und wird, dann ist der Horst dabei. Er wirkte nicht nur über drei Jahrzehnte in den Festausschüssen als Organisator mit, sondern ist auch heute noch ein zuverlässiger und gern gesehener Helfer. Sein Wahrzeichen ist sein Dreiradauto, das "Muggele-Buff", mit dem Zusatzkennzeichen "Horst". Mit dem blauen Gefährt versorgte er die Frankenbrunner Festivitäten, so auch mehrmals im Jahr die Verpflegung der St.-Michaels-Wallfahrer. Jetzt, nach 41 Jahren, musste das Fahrzeug ausgetauscht werden.
"Mit dem neuen jetzt roten Dreirad werde ich weiter für die Allgemeinheit da sein. Auch die Wallfahrer können sich darauf verlassen, dass sie von mir und meinem Fahrzeug auch zukünftig an der Michaelskapelle versorgt werden", erklärte Vonroth.

Immer zur Stelle

Seit elf Jahren ist Vonroth Schriftführer der örtlichen Jagdgenossenschaft. Auch der Kindergarten Thulba verlässt sich gerne auf den Horst. Wenn etwas repariert werden muss oder auch wenn der Fahrer des Busses ausfällt, der Horst ist da.
Vonroth wurde für seine vielfältige Mitarbeit auch von der Marktgemeinde ausgezeichnet. Ihm wurde nach der Ehrennadel im Jahr 2004 auch die Bürgermedaille des Marktes Oberthulba verliehen.
Gefeiert wird der Geburtstag gleich doppelt, denn Ehefrau Irmgard wurde vor einigen Tagen ebenfalls 75 Jahre alt. hsg