Die Bürgerinitiative Verkehrsberuhigung versucht auf verschiedenen Wegen, ihre Forderungen durchzusetzen. Sie hat sich erneut mit einem Brief an den Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) und die Stadträte gewandt.

Das Schreiben bezieht sich auf die Bürgerversammlung vom 1. Oktober, auf der die Verkehrssituation das Hauptdiskussionsthema war. "Die vielen Wortmeldungen von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern haben die prekäre Situation in den Wohnstraßen, die als Umgehungsstraßen benutzt werden, nochmals deutlich aufgezeigt. Es ist allen bekannt und bewusst, dass es so nicht mehr weitergehen kann und besonders für die Zeit des Umbaues der Bahnhofstraße muss ein geeignetes Umleitungskonzept die Sicherheit in den Wohnstraßen herstellen und den Durchgangsverkehr auf Umgehungsstraßen leiten", heißt es darin.

Die Bürgerinitiative fordert nach wie vor, dass der reine Durchgangsverkehr aus den Wohnstraßen auf die eigentlich dafür gedachte Umgehungsstraße gelenkt wird. Dabei hält sie an der Idee des Planers Christoph Link fest, insbesondere die Rote-Kreuz-Straße für den Durchgangsverkehr zu sperren.

In dem Brief heißt es: "Bürgerinnen und Bürger haben in der Bürgerversammlung auch eindeutig die Einbahnlösungen abgelehnt, weil sie zusammenfassend die Verkehrssituation in den Wohnstraßen, insbesondere die Sicherheit der Schulkinder, verschlechtert anstatt verbessert." So will die Bürgerinitiative nun auch einen eigenen Workshop zum Thema Verkehr veranstalten, um eine Umsetzung des Link-Konzepts zu diskutieren. Der Workshop für alle Bürger findet am 7. Dezember statt. Die Bürgerinitiative hat außerdem mit allen Stadtratsfraktionen gesprochen.