Der Neujahrsempfang des Ramsthaler Bürgermeisters dient dazu einen Querschnitt der Aktiven im Ehrenamt, Betriebsinhaber, Gewerbetreibende, Neubürger und Beschäftigte der Gemeinde in zwangloser Runde zusammen zu bringen. Zu den geladenen Gästen zählen auch die Ehrenbürger und Weinprinzessin Mirjam Gößmann-Schmitt.

Bürgermeister Alfred Gündling gab in seiner Ansprache einen Überblick über laufende und abgeschlossene Baumaßnahmen in der Gemeinde. Geld wurde beispielsweise in die Sanierung des Abwassersystems, die Trinkwasserversorgung und Veränderungen am Friedhof investiert. "Der Jugend und den Senioren einfach mal zuhören", liegt im besonders am Herzen. Auch die Weiterentwicklung des Baugebietes "Am Wengert 2" und die Fortführung der Bauplanung eines Regenrückhaltebeckens beschäftigte den Gemeinderat. Hinzu kommt die Anforderung zur Anpassung der Aufnahmekapazität durch Um- oder Neubau des Kindergartens. Bei allen Aufgaben handelt es sich um Pflichtangelegenheiten der Gemeinde und keine Luxusmaßnahmen. Die Umsetzung ist zwingend und zeitnah erforderlich.

Gündling betonte das "Wir" , was die Gemeinde stark machen kann und nicht das "Ich". Jeder Bürger könne seinen Teil dazu beitragen, dass sich die Gemeinde positiv entwickelt. Hinterhalt, falsche Macht und das Austragen von Spielchen würden das Niveau der Gemeinde nach unten ziehen. Er sprach sich für eine vorsichtige Vorgehensweise und intelligentes Zögern ohne bewusstes Verzögern bei gemeindlichen Aktivitäten aus und gegen Schwarzmalerei. Im Hinblick auf die kommende Kommunalwahl merkte er an, dass Gemeinderat und Bürgermeister nicht nur für fünf oder fünfeinhalb Jahre gewählt sind.

Die Ramsthaler Neubürger wurden vom Gemeindeoberhaupt herzlich willkommen geheißen. Abschließend betonte er, dass er optimistisch in die Zukunft der Gemeinde blicke und forderte auf, Ziele und Maßnahmen im Interesse der Gemeinde gemeinsam zu bewältigen.

Die Ehrung von Heinz Thümer, der vom Ministerpräsidenten mit dem Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet wurde, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht vorgenommen werden und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Mit den besten Wünschen für das bereits angefangene Jahr beendete er seine Ansprache. Die Besucher nutzten die Zeit danach zum regen Gespräch bei Ramsthaler Wein und Leckereien.