Zehn Jahre lang war das Gasthaus "Zum Schwarzen Adler" geschlossen. Nun füllen sich die Gästezimmer wieder. Die ersten 16 Asylbewerber sind in das Haus gezogen.

Zu den neuen Bewohnern der dezentralen Unterkunft in Gauaschach gehören eine achtköpfige Familie, ein Vater mit seiner Schwiegertochter und junge Männer. Unter diesen sind vier Cousins, die gemeinsam geflohen sind, und ein Asylbewerber, dessen Bruder samt Familie offenbar in der Unterkunft in Hassenbach gelandet ist.

Bis auf einen Mann aus Afghanistan kommen sie allesamt aus Syrien. Die 16 Asylbewerber verbrachten die vergangenen Wochen in der Notunterkunft in Bad Kissingen. Von dort wurden sie der Unterkunft in Gauaschach zugeteilt. Auf ihrer Flucht haben die Menschen allerdings schon weit mehr Stationen hinter sich, so wie Mohamad diaa Hasany.

Er stammt aus der Gegend bei Damaskus, wie er erzählt. Er sei zuerst nach Beirut in den Libanon geflohen.