Die Bilanz fiel positiv aus: "Ein paar Stände mehr hätten nicht geschadet, aber wir sind zufrieden", sagte Sebastian Kleinhenz, stellvertretender Gesellschafter und Kassier der Hammelburger Karnevalsgesellschaft über das "Hamma-Damma" mit Altstadtflohmarkt am Samstag. Dafür war die komplette Innenstadt gesperrt. An verschiedenen Orten waren Ordner eingesetzt, um das mit der Stadt abgestimmte Hygienekonzept umzusetzen. Bahnhofstraße und Viehmarkt wurden als abgeschlossene Bereiche betrachtet. Die Besucher mussten Masken tragen.

Für viele Standbetreiber war es nach dem Lockdown der erste Flohmarkt, deshalb hatte sich offenbar einiges angesammelt. Unter "mainlokalshop" konnten sich die Anbieter Online ihren Standplatz reservieren. Dies bedeute für die Veranstalter eine große Arbeitserleichterung, sagte Kleinhenz. So gab es den Flohmarkt auf dem Viehmarkt, den Kinderbasar in der Bahnhofstraße und den Einzelhandelsflohmarkt. Geschäfte und Unternehmen in der Altstadt räumten ihre Lager, ganz nach dem Motto "Alles muss raus". Deko, Einzelteile, Restposten und vieles mehr gab es zu Flohmarktpreisen.

Mit diesem Konzept brachten die Veranstalter auch Leben in den frisch ausgebauten Teil der Bahnhofstraße. Kleinhenz hob auch das Miteinander mit der Gastronomie auf dem Viehmarkt hervor, der Verkaufsstand durfte für Kaffee und Kuchen benutzt werden. Beim ersten Flohmarkt des Jahres tummelten sich auch wegen des schönen Wetters viele Besucher in der Hammelburger Innenstadt. Die Organisatoren wolle jetzt versuchen, mit Bauernmarkt und Flohmarkt auf dem Viehmarkt wieder in den Rhythmus zu kommen: Die Märkte sollen wieder regelmäßig jeden ersten Samstag im Monat stattfinden.