Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt würdigte das Sportkuratorium auch die "Stillen Helfer", Frauen und Männer, die ihren Verein teils seit Jahrzehnten ehrenamtlich und ohne großes Aufhebens unterstützen.

Sie wirken hinter den Kulissen

Ohne diese fleißigen "Heinzelmännchen" hinter den Kulissen wäre vieles nicht möglich, betonten Kuratoriumsvorsitzender Winfried Benner und Bürgermeister Armin Warmuth unisono. Der Bürgermeister dankte zudem dem Sportkuratorium für "45 Jahre engagierte Koordinations- und Aufbauarbeit für den Sport und die Vereine". Benner und Dieter Galm überreichten den guten Geistern die Dankesurkunde, denen Winfried Laske einige Verse widmete.
Für den SV Pfaffenhausen bringt sich Sandra Heim seit 20 Jahren mit Ideen und tatkräftig bei den Festen ein. Sie plant auch den Bedarf an Verpflegung und ist zur Stelle, wenn sie an der Theke gebraucht wird. In Johannes Hofbauer hat der SV Pfaffenhausen einen weiteren Allrounder. Als Abteilungsleiter der 1. Mannschaft stellt er sich auch als Platzkassier zur Verfügung und übernimmt die Leitung bei Turnieren.
Die Eheleute Jeanette und Josef Löbig stellen sich in den Dienst der Rettungsschwimmer. Als Mitglieder der Hammelburger Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) sind sie in den Sommermonaten beim Wachdienst an der Ostsee zu finden. Im Ortsverein kümmern sie sich besonders um die Jugendarbeit und das Rettungsboot für den Katastrophenschutz. Auch ihre Kinder, Fabian, Anna-Lena und Patrick nehmen sie in die Pflicht zum Beispiel beim Schwimmunterricht für die Jüngsten.

Unentbehrliche Stütze

Josef Scherpf und Elmar Reuter, die verhindert waren, wird die Ehrung nachgereicht. Scherpf, seit vielen Jahren eine unentbehrliche Stütze der Gauauschacher Sportkegler, ist selbst begeisterter Kegler. In ihm haben die Stadtteilsportler einen immer ansprechbaren Helfer, der auch immer nach Sponsoren Ausschau hält.
Elmar Reuter, einer der Mitbegründer der Stadtteil-Sportkegler, ist heute noch Stellvertretender Vorsitzender und war auch Schriftführer des Vereins. "Ihm fällt einfach gar nichts schwer, er ist ein Multifunktionär", umriss Laske humorig die ehrenamtliche Arbeit des Gau-aschachers.