Im Amt bestätigt wurde der Vorstand des Vereins für Gartenkultur und Landespflege, dessen Mitglieder sich am Dienstag im Gasthaus Zum Stern zur Jahreshauptversammlung trafen. Weiterhin im Amt sind also der Vorsitzende Konrad Völker, dessen Stellvertreter Stephan Orzol und der Geschäftsführer Michael Kellermann, der die Funktionen von Kassen- und Schriftführung zugleich wahrnimmt.

Im Beisitz anzutreffen sind: Elfriede Beiersdörfer, Josef Hofstetter, Udo Brand und René Teich. Ulrich Stockmann und Jürgen Englert prüfen die Kasse. Letzterer erhielt jetzt Silber für seine 25-jährige Mitgliedstreue. Verabschiedet aus dem Beisitz wurde Johanna Kleespies, welcher Vorsitzender Völker engagierte Mitarbeit im Verein attestierte.

Gute Zusammenarbeit

Darüber hinaus lobte Bürgermeister Karlheinz Kickuth den gesamten Verein für Gartenkultur und Landespflege, der "sehr großes Engagement" bewiesen habe. So zum Beispiel bei der Restaurierung des Schwedenkreuzes. Die dort gesicherte Madonna-Figur habe einen schützenden Platz im Rathaus gefunden. Der Verein hatte nämlich eine neue Ersatzfigur beschafft. Kickuth hob die gute Zusammenarbeit aller Vereine aus der Marktgemeinde Elfershausen hervor und nannte die Beteiligung am Faschingszug oder am Weihnachtsmarkt als Beispiele. Kreisvorsitzender Markus Stockmann brachte die aktive Teilnahme an der Landesgartenschau in Würzburg zur Erinnerung und regte Zukunfts-Dialoge vor Ort an.

Lang ist der Katalog der Tätigkeiten zur Ortsverschönerung, der von Grünflächen am neuen Baugebiet in Nähe Bahnhof und auf der Verkehrsinsel beim Hotel Ullrich über Baumschnitte auf dem Kindergartengelände bis hin zur Gestaltung eines Ferienprogramms für die Schulkinder mit Fledermauskästen für die Kirche in Machtilshausen reichte.

Stammtisch und Lehrfahrten

Völker berichtete auch vom Stammtisch des Kreisverbandes in Aura, vom Maibaumfest und von informativen Streuobst-Lehrfahrten nach Hausen (Rhön) und Seiferts. Ein mit Akku betriebener Hochentaster sei angeschafft und Obstbäume versteigert worden.

Eine Lanze für die Artenvielfalt in der Natur brach Norbert Schmähling mit seinem Vortrag über die heimischen Pflanzen und Insekten. "So individuell wie die Menschen sind auch die Gärten", sagte Schmähling. Rund 100 verschiedene Vogelsorten seien noch in der Vorrhön anzutreffen.

Aber auch die Käferwelt prangte als Fotos in beachtlicher Größe auf der Leinwand. Voraussetzung für solch reges Leben im Garten seien die Pflanzen und ein Komposthaufen ohne Chemie. Dann klappt es auch mit Nashornkäfer, Regenwurm und Blindschleiche.