Zwei Studenten der Universität Mannheim hatten den Ballon für ein Studienprojekt am Samstagmorgen in Thüringen gestartet. Per GPS-Peilung konnten sie die Absturzstelle ausfindig machen.

Der Wetterballon samt teurer Ausrüstung hing etwa 30 Meter hoch in den Bäumen - unerreichbar für die Studenten. Sie riefen Bürgermeister Jürgen Karle an und baten um Hilfe. Der Bürgermeister setzte sich mit der Bergwacht in Verbindung, und die Aktion konnte beginnen.

Die Studenten waren den Helfern sehr dankbar. Sie hatten den teuren Wetterballon aus eigener Tasche bezahlt. Ohne GPS, Internet und Handy hätten sie wohl kaum eine Chance gehabt, die Forschungsausrüstung wiederzufinden.