Die Sperrung der Schrenk bescherte ihm einen deutlichen Einbruch der Gästezahlen, berichtet er. Büttner spricht von massiven Einbrüchen, zumal die Sperrung länger anhält als geplant und die Situation für die Gäste nicht überschaubar gewesen sei.

Daher freut er sich jetzt umso mehr, dass sein Betrieb von der Initiative "Franken - Wein.Schöner.Land!" ausgezeichnet wurde und dadurch Aufmerksamkeit bekommt. Im Rahmen einer Veranstaltung erhielten 16 neue Partner aus den Bereichen Gastronomie, Weinbau und Tourismus im Beisein von Staatsministerin Ilse Aigner ihre Urkunden für die Erfüllung der Kriterien der Initiative.

"Gelobt wurden die regionalen Produkte, die in den Gerichten stecken, sowie die Weinvielfalt, die das Repertoire von Frankens Saalestück widerspiegelt und ergänzt wird durch internationale Spitzenweine", erklärt Büttner. Ideen für Weine und Spirituosen für die Karte sammle er auf Reisen, in Gesprächen mit Freuden, auf Weinmessen und auf Weinfesten.

Büttner setzt darauf, dass die Bauarbeiten bald vorbei sind und bis dahin vielleicht die Wildfuhr als alternative Zufahrt erlaubt wird. "Wir hoffen, dass der Sommer gut wird. Noch so ein Jahr überstehen wir nicht", meint Büttner. Zumindest ist die Situation schon etwas einfacher, da die Durchfahrt der Schrenk werktags am Abend und am Wochenende sowie an Feiertagen ganztags möglich ist.