Das 140-jährige Bestehen der Dittlofsrodaer Feuerwehr wurde das gesamte Wochenende bis einschließlich Montag gefeiert. "Damals, vor 140 Jahren, gab es noch kaiserliche und königliche Zeiten", blickte der Schirmherr des Festes, Peter Simon, in die Gründungszeit der Wehr zurück.
Seitdem habe die Feuerwehr nicht nur in Dittlofsroda für das Wohl und die Sicherheit der Anwohner gesorgt, zollte er dem Ehrenamt Respekt. "Die Jugendarbeit ist wichtig", sagte Simon beim Überreichen einer Geldspende. Bevor die Grußreden gehalten wurden, gab es den Festgottesdienst im Zeit, den Pfarrer Martin Kühn hielt.


Die Mannschaft zählt

"Dieses Fest wäre ohne die außerordentliche Leistung vieler Helfer nicht möglich gewesen", dankte Vorsitzender Andreas Hänelt in Übereinstimmung mit Kommandant Armin Zeitz. "Nicht der Einzelne, sondern die Mannschaft zählt", hob Ehrenvorsitzender Ernst Schneider hervor. Die Kameradschaft und die Hilfsbereitschaft seien wichtig. "Das funktioniert hier in Dittlofsroda", betonte Schneider. Besonders erfreue ihn, dass es im Ort eine Menge engagierter junger Leute gebe. "Da bin ich auch stolz, die Feuerwehruniform zu tragen", so Schneider.
Das besondere Lob des Bürgermeisters traf nicht nur Armin Zeitz, sondern gleichzeitig alle Kommandanten der Gemeinde Wartmannsroth. "Wenn diese Kommandanten Material für die Wehren von der Gemeinde anfordern, dann bleibt das stets im vernünftigen Rahmen", sagte Karle. Feuerwehren seien wichtig, nannte Karle als Beispiel die jüngsten Hochwassereinsätze. Der Dank des Bürgermeisters galt auch der Blaskapelle der Musikvereinigung Wartmannsroth, die zum Fest aufspielte und extra einen anderen Termin dafür absagen musste. "Unsere Feuerwehr ist erst 50 Jahre alt", sagte Kommandant Lothar Mihm von der befreundeten Wehr aus Dittlofrod-Körnbach (Hessen), als er seine Glückwünsche überbrachte.


Spektakulärer Festzug

Dieses Fest war das geeignete Forum für die Ehrung treuer Mitglieder. Spektakulär war der Festzug am Sonntagnachmittag mit Beteiligung von Wehren und Musikkapellen aus dem Altlandkreis Hammelburg und darüber hinaus aus der Region bis nach Obersinn, Rossbach und dem hessischen Dittlofrod. Anschließend zeigten die Floriansjünger anhand einer technischen Übung, dass sie mit den hydraulischen Werkzeugen gut umgehen und im Ernstfall schnell helfen können.

Ehrungen
60 Jahre
Ernst Schneider, Rudolf Zeitz

50 Jahre Walter Schäfer

40 Jahre Herbert Beck, Klaus Schleich,Karl Schneider, Reinhard Keßler

25 Jahre Holger Bock, Reinhold Wißner, Peter Keßler hgs