Am Donnerstag wurden um 10.20 Uhr die Feuerwehren Rottershausen, Rannungen, Pfersdorf und Oerlenbach wegen brennender Kartons in einer Lagerhalle in der Waldsiedlung Rottershausen alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren unternahm nach Polizeiangaben der Firmeninhaber erste Löschversuche. Aufgrund des Brandausmaßes und der starken Verrauchung im Gebäude, musste dieses Vorhaben rasch abgebrochen werden. Der Firmeninhaber und ein Mitarbeiter wurden bei den ersten Löscharbeiten leicht verletzt. Die Feuerwehrleute waren mit Atemschutz zur Brandbekämpfung im Einsatz. Wegen der ungünstigen Wasserversorgungslage wurde mit der Feuerwehr Reiterswiesen ein weiteres wasserführendes Fahrzeug nachalarmiert, sowie vom Wasserversorger der Wasserdruck erhöht, berichtet die Feuerwehr.

Aufgrund des Brandgutes - Pappe, Papier und einer Vielzahl von Handelswaren - sowie der starken Verrauchung der kompletten Lagerhalle gestalteten sich die Nachlöscharbeiten schwierig: Das Brandgut wurde händisch von Trupps unter Atemschutz ins Freie gebracht und dort endgültig gelöscht. So konnte dank vieler Atemschutzgeräteträger letztlich größerer Wasserschaden im Gebäude vermieden werden. Die Halle wurde mit mehreren Überdruckbelüftern rauchfrei geblasen. Um Brandnester auszuschließen, wurde auch das Dach von einem Atemschutztrupp mit der Wärmebildkamera abgesucht. Nach drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Vor Ort waren Einsatzkräfte der Feuerwehren samt den Kreisbrandmeistern Holger Ulrich und Andreas Klopf sowie Rettungsdienst und Polizei. Wie es im Polizeibericht heißt, entstand am Gebäude nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von circa 20 000 Euro. Der Schaden bei den eingelagerten Waren wird mit etwa 30 000 Euro beziffert.red/pol