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Münnerstadt
Ausstellung

Eine Homage an Gerald Kriedner

Vom 2018 verstorbenen Künstler sind rund 50 Bilder zu sehen. Sein Wunsch nach einem Münnerstädter Kulturpreis wird bald im Stadtrat besprochen
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Eröffnung der Kriedner-Ausstellung im Henneberg-Museum: Hartmut Hessel von  den Museumsfreunden, Museumsleiter Nicolas Zenzen, Gesine und Fritz  Kriedner (Schwägerin und Bruder des verstorbenen Künstlers) sowie  Bürgermeister Helmut Blank. Foto: Dieter Britz
Eröffnung der Kriedner-Ausstellung im Henneberg-Museum: Hartmut Hessel von den Museumsfreunden, Museumsleiter Nicolas Zenzen, Gesine und Fritz Kriedner (Schwägerin und Bruder des verstorbenen Künstlers) sowie Bürgermeister Helmut Blank. Foto: Dieter Britz

Gerald Kriedner? Den allermeisten Münnerstädtern ist zumindest der Name dieses im vorigen Jahr mit 78 Jahren verstorbenen Künstlers, der in der Streitgasse wohnte, ein Begriff. Nun hängen etwa 50 seiner außergewöhnlichen Bilder in den Ausstellungsräumen und im Trauzimmer des Deutschordensschlosses.

Zur Eröffnung der Ausstellung "Gerald 1940-2018. Der Maler G. Kriedner" des Henneberg-Museums in Zusammenarbeit mit den Museumsfreunden Münnerstadt konnte Bürgermeister Helmut Blank unter den Gästen auch Fritz und Gesine Kriedner aus Dresden, den Bruder und die Schwägerin des Künstlers, willkommen heißen. Der Bürgermeister teilte mit, dass es der Wunsch von Gerald Kriedner gewesen sei, alle zwei bis drei Jahre einen Münnerstädter Kunstpreis zu vergeben. Er will das Thema demnächst im Stadtrat zur Diskussion stellen.

Für die Stadt Münnerstadt sei es eine Ehrensache gewesen, Gerald Kriedner, der seit 2002 hier gelebt und schon zuvor zahlreiche persönliche Verbindungen in die Stadt hatte, mit einer Ausstellung seines Lebenswerks zu würdigen, hob Blank hervor. "Münnerstadt hat schon immer eine besondere Beziehung zur Kunst und zog schon immer Künstler an. Gerald Kriedner war unter ihnen mit Sicherheit eine besonders bemerkenswerte Persönlichkeit".