"Acoustic Eidolon" verzauberte mit der Musik ebenso wie mit einer sympathischen Art und Weise, die Stücke dem Publikum wortreich zu präsentieren. Während der deutsche Thomas Loefke erzählte, wie der hohe Norden Europas ihn zu vielen seiner Kompositionen inspiriert, kokettierten die beiden Amerikaner bei ihren Erläuterungen auf eine angenehme Weise mit ihren mangelnden Deutschkenntnissen.

Musikalisch einordnen ließ sich die Musik von "Acoustic Eidolon" irgendwo zwischen keltischen Traditionals, spanischem Flamenco und American Folk. Hannah Alkire betonte, dass ihre Musik geprägt ist von den Reisen und den Menschen, die sie dabei kennenlernen. Diese Fusion sorgte für spannende Rhythmen und ein abwechslungsreiches Repertoire.


Eigene musikalische Ausdrucksweise



Eines hatten alle Stücke gemeinsam. Sie berührten die Zuschauer, sowohl durch das perfekte Zusammenspiel, als auch durch die ganze eigene musikalische Ausdrucksweise und die ungewöhnliche Instrumentenwahl.
Joe Scott an der Gitarre, Hannah Alkire am Cello und Thomas Loefke an der Harfe begeisterten das Publikum. Schade nur, dass Joe Scott und Hannah Alkire nur wenige Songs sangen. Denn ihr Gesang ging unter die Haut. Aber vielleicht war ja auch die Mischung zwischen den Instrumentals und sparsam gesetzten Songs eine Würze für das Konzert.