In der Gemeinderatssitzung in Bad Bocklet wurde der erste Bürgermeister Andreas Sandwall vom Gremium zum Trauungsstandesbeamten gewählt. Wie Arno Holzheimer vom Standesamt mitteilte, ist dies möglich, sofern der Aufgabenbereich von Sandwall auf die Vornahme von Eheschließungen und Begründung von Lebenspartnerschaften beschränkt wird, er so genannter Trauungsstandesbeamter wird.

Das Vorhaben, in der Rhönstraße in Bad Bocklet einen bestehenden Dachstuhl abzubrechen, ein neues Dachgeschoss mit einer Wohneinheit zu errichten, das Treppenhaus zu erweitern, die bestehende Einzelgarage zur Doppelgarage mit Wohnmobilstellplatz zu erweitern sowie die Errichtung eines Wintergartenanbaus im Erdgeschoss wurde einstimmig genehmigt.

Auch der Bauantrag, der einen Wohnhausanbau, einen Hallenneubau und die Dacherneuerung in der Hauptstraße in Großenbrach vorsieht, wurde ohne Einwände genehmigt.

Gesprochen wurde ebenso über die Entschädigung für den Ortsbeauftragten von Bad Bocklet. Dieses Amt versieht derzeit Christian Horn, der hier nicht mitstimmen durfte. "Nachdem für Bad Bocklet in den letzten 16 Jahren kein Ortsbeauftragter bestimmt wurde, fehlt in der Satzung eine entsprechende Regelung", so Bürgermeister Andreas Sandwall. Die monatliche Entschädigung des Ortsbeauftragten von Bad Bocklet solle sich nach der Einwohnerzahl richten. Da der Ortsteil derzeit rund 1700 Einwohner hat sei es sinnvoll, die monatliche Entschädigung auf 200 Euro festzulegen. Hierauf einigte man sich ohne Diskussion einstimmig.

Im Punkt "Verschiedenes" informierte Bürgermeister Andreas Sandwall darüber, dass die Telekom sich in Bad Bocklet dem Thema "Vektorisierung" angenommen habe. Hierdurch soll eine schnellere Datenübertragung gewährleistet werden. "Dabei müssen aber neue Kästen gesetzt werden und teilweise müssen die Gehwege punktuell aufgerissen werden", so Sandwall. Seiner Meinung nach sei es eine gute Idee, hier defekte Gehwegstücke gleich mitzusanieren, sofern diese Mängel aufweisen. Dies würde aber bedeuten, dass an den genannten Punkten sich die Gemeinde mit insgesamt 7 500 Euro überplanmäßiger Ausgaben beteiligen müsste. Einstimmig beschloss dies der Gemeinderat.