Die vielen Besucher genossen die "Große Dorfweihnacht", die gleichermaßen ein Marktgeschehen als auch Begegnungen und besinnliche Elemente bot. Vor allem am Sonntag drängten sich die Gäste an den Ständen, in Höfen und auf dem Kirchplatz, wo die einzelnen Darbietungen reichlich Applaus erhielten. Am Ende gab es zufriedene Gesichter bei allen, vor allem bei den Verantwortlichen um Vorsitzenden Andreas Kukuk.
In vielen Besprechungen hatten Vereinsgemeinschaft und Vereinsdelegierte die Veranstaltung vorbereitet. "Es waren vor allem die Kleinigkeiten, die abzuklären waren. Ich kann und muss alle loben, die anpackten, die Aufgaben übernahmen und die an den beiden Tagen sich beispielhaft engagierten", fasste Kukuk zusammen. Er hatte die Fäden fest in der Hand und steuerte geschickt den Ablauf, um die Besucher auf die einzelnen Angebote hinzuweisen.
Mit festlichem Glockengeläute begann die fünfte Auflage dieser Großveranstaltung. Umrahmt von den Eltingshäuser Musikfreunden unter Sabine Werner eröffnete Celina Gröbner als Christkind in Begleitung von Melina Bambach als Engelchen die Dorfweihnacht: "Wir wünschen euch es zu genießen und bei der Dorfweihnacht dabei zu sein. Lasst uns die stille Zeit begrüßen, stimmt euch auf die Adventszeit ein. Legt ab die Hast, besinnt euch wieder, was dieses Fest im Ursprung war...."
War der Auftakt noch etwas spärlich, so kamen gegen Abend und vor allem am Sonntag immer mehr Gäste, um das Miteinander in Gesprächen, bei Glühwein, Bratwurst, Zwiebelplootz und Kartoffelspiralen sowie bei Kaffee und Kuchen zu pflegen oder sich an den Darbietungen der Kindergartenkinder und der Kinderturnkinder des FC zu erfreuen. Gerne zogen sich die Gäste zurück, um bei einer Adventsmeditation, bei der Kirchenführung und bei einer adventlichen Phantasiereise mitzumachen.


Adventssingen in der Kirche

Beim Adventssingen mit der Schola, geleitet von Gabi Kanz und begleitet von Alois Brunner auf der Orgel, waren in der Kirche alle Plätze besetzt, um in bekannte Adventslieder mit einzustimmen oder zu lauschen und in Gedichten und Erzählungen Anstöße für die Vorbereitung auf Weihnachten mitzunehmen.
Interesse fanden die 28 Stände, an denen die Aussteller viele Ideen wie selbst Gestricktes, Genähtes und Gehäkeltes, Bilder in verschiedenen Maltechniken, Kränze und Gestecke, Holz-, Metall- und Papierarbeiten, allerlei Brennereiprodukte und Marmeladen sowie Vieles mehr offerierten. Was viele fleißige Hände schaffen, belegten die Waren des Strickkreises Oerlenbach, der sich 14-tägig trifft und vor allem Projekte in Notgebieten der Erde unterstützt. Die örtliche Bücherei organisierte einen Sonderverkauf. In einer Fotoecke konnten sich die Besucher mit Christkind und Engelechen ablichten lassen.


In der Weihnachtsbäckerei

Weihnachtliches Flair verbreitete Martin Steuerwald, der mit seinen Rhönschafen durch den Festplatz zog bzw. am Hirtenfeuer verweilte, sowie der Verkauf von Christbäumen. Christoph Seufert zeigte mit der Motorsäge, wie aus einem Holzstamm rasch eine Eule entsteht. Der Duft von gebrannten Mandeln und Kürbiskernen, von Crepes und Lebkuchen sowie von Feuerzangenbowle breitete sich auf dem Kirchplatz mit seinem besonderen Ambiente aus, während die Kinder in der "Weihnachtsbäckerei" Martin Karch eifrig Teig ausrollten und Plätzchen ausstachen. An beiden Tagen beendete der Nachtwächter den Marktbetrieb. Im Resümee zeigte sich VG-Vorsitzender Kukul voll des Lobes: "Wir alle sind hoch zufrieden. Das Wetter spielte prächtig mit, das Programm lief problemlos über die Bühne. Unser Helfer bewiesen, was ehrenamtliche Dienste zu Wege bringen. Da kann man nur den Hut ziehen."