Am 27. November, 18. Februar und 8. April sind die Bamberger Symphoniker im Max- Littmann-Saal zu Gast. Unter der Leitung von Chefdirigent Jakub Hruša und Ehrendirigent Herbert Blomstedt präsentiert das Orchester drei attraktive Konzertabende mit den gefeierten Pianistinnen Anika Vavic und Hélène Grimaud. Die Konzerte sind eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Bad Kissingen und der Bamberger Symphoniker.

Eine lange Geschichte verbindet die Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie mit Bad Kissingen. Regelmäßig begeistert das Orchester, das seine Heimat nur eine gute Stunde entfernt im Bamberger Joseph-Keilberth-Saal hat, das lokale und internationale Publikum mit Gastspielen im Rahmen des Kissingers Sommers. Und auch schon vor der Gründung des Festivals, bis in die 1980er Jahre, waren die Bamberger immer wieder in der unterfränkischen Kurstadt zu Gast, zum Teil mit mehreren Konzerten pro Spielzeit.

Der Stadt Bad Kissingen ist es nun gelungen, an diese großartige Tradition anzuknüpfen und das Weltklasseorchester in der bevorstehenden Wintersaison für eine Konzertreihe im Max-Littmann-Saal zu gewinnen. Das Engagement wurde möglich, weil das Theater Schweinfurt - sonst eine gern genutzte Spielstätte der Bamberger in der Region - aufgrund einer Generalsanierung derzeit nicht zur Verfügung steht.

Glück für Bad Kissingen: Mit gleich drei Konzerten sind die Bamberger Symphoniker am Samstag, 27. November, sowie am 18. Februar 2022 und 8. April 2022 im Max-Littmann-Saal zu Gast.

Das Programm

Bruckners Symphonik, tschechische Programmmusik und farbkräftige Klavierkonzerte stehen im Zentrum der Programme. Die ersten beiden Konzerte leitet Chefdirigent Jakub Hruša, für das dritte konnte der schwedisch-amerikanische Altmeister Herbert Blomstedt gewonnen werden, der dem Orchester als Ehrendirigent eng verbunden ist.

Hruša widmet sich am 27. November der Neunten Symphonie, die Bruckner "dem lieben Gott" zugeeignet hatte, und stellt ihr Rodion Shchedrins Klavierkonzert Nr. 4 gegenüber, das Anika Vavic interpretiert.

Vier symphonische Dichtungen aus Smetana Zyklus "Má vlast" (Mein Vaterland) sind am 18. Februar zu hören, zusammen mit dem späten, Dritten Klavierkonzert von Béla Bartók, das dieser für seine Frau Ditta Pásztory komponierte. Den Solopart übernimmt Hélène Grimaud.

Mit der Dritten Symphonie von Schubert und der "romantischen" Vierten von Bruckner beschließt Herbert Blomstedt, unbestritten einer der größten Bruckner-Interpreten unserer Zeit, die Reihe am 8. April.

Karten sind unter Tel. 0971/ 80 48-444 und unter www.badkissingen.de/kultur/veranstaltungskalender.de erhältlich.red