Mit Pfeil und Bogen blieb der "Robin Hood" in der Familie Reith, wo sich Tochter Larissa bei der Jugend und ihr Vater Jürgen in der Schützenklasse behaupteten. Vorsitzender Reinhold May lobte die große Zahl der Schützen, die sich an den einzelnen Wettbewerben beteiligten. "Davon profitieren wir alle, denn unsere Mannschaften schlugen und schlagen sich in Rundenwettkämpfen ganz hervorragend."

Mit der Vereinsnadel in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft zeichnete er Friedbert Ankenbrand, Horst Manfred Ernst, Edgar Hemberger, Wolfgang Hesselbach, Gustav Karch, Siegbert Kiesel, Wolfgang Reith, Bernhard Schmitt, Hartmut Taube, Hubert Vieth und Arnold Walter aus.

"Wir lagen ganz dicht beieinander. Das Quäntchen Glück war auf meiner Seite", bekannte Schott, der seit mehr als 20 Jahren dem Schießsport frönt. "Am Anfang schoss ich mit dem Luftgewehr. Dazu kamen Luftpistole und seit einigen Jahren Pfeil und Bogen", erklärte er. "In den vergangenen Jahren hat die Teilnahme am Königsschießen enorm zugenommen. Die Krone wollen viele erringen und begnügen sich nicht damit, nur einen einzigen Schuss abzugeben. Vielmehr nutzen sie das Maximale und kaufen bis zu drei Schuss dazu. Das jeweilige Ergebnis kennt keiner genau. Erst bei der Proklamation erfahren wir das exakte Resultat", berichtet Schott.

Zum starken Nachwuchs zählt Thomas Koch, der erneut triumphierte. "Ich hatte beim Wettkampf eine ruhige Hand und eine sehr gute Tagesform mit einem 81-Teiler. Regelmäßiges Training ist Basis, um sich weiter zu steigern. Inzwischen schieße ich in der ersten Herrenmannschaft mit. Ungeschlagen liegen wir in der A-Klasse ganz vorne und wollen diese Position möglichst halten", begründet er seine gute Form.

Zur unverzichtbaren Sparte hat sich Pfeil und Bogen entwickelt. "Mit unseren Leistungen können wir mithalten und errangen bereits tolle Erfolge wie die bayerische Meisterschaft durch Susann Samper", wertet Übungsleiter Jürgen Reith.

Die Schützenergebnisse 2014 khw