Am frühen Morgen des Christi-Himmelfahrts-Tages startete der Bus in Richtung Norden. Bei einer Pause gab es wieder das "Gedicht" und ein Geschenk zum Vatertag.

Eine Stadtführung zu Fuß mit einer Reiseleiterin brachte die Gruppe vom Rostocker Stadthafen an das Kröbelinger Tor durch die Kröbelinger Straße zur Nikolaikirche, Marienkirche, Neuer Markt und Rathaus sowie zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Nach dem Einchecken im Hotel konnten die Teilnehmer noch Rostock am Abend erleben.

Nach dem Motto "auf den Spuren der Hanse" wurden am nächsten Tag die Städte Lübeck und Wismar besucht. In der alten Marzipan- und Hansestadt Lübeck führte der Weg zum Holstentor, Buddenbrockhaus und weiteren Sehenswürdigkeiten. Die "Buden", kleine Häuser und Wohnungen aus dem mittelalterlichen Städtebau, waren eine Sehenswürdigkeit.


Von Wismar zur Fähre nach Dänemark

Im Unesco-Welterbe "Historische Altstadt Wismar" besuchte die Reisegruppe den Marktplatz mit Brunnen und Rathaus, das Bürgerhaus "Alter Schwede" und vieles mehr. Der weitere Tagesausflug, bei herrlichem Wetter, ging mit der Fähre nach Dänemark, dem Anlegepunkt Gedser, auf die Insel Falster, die kleine Insel Bogö zur Insel Mön und deren "Inselhauptstadt" Stege, eine der ältesten Marktstädte Dänemarks. Auch dort gab es eine Stadtführung. Die Stadt erlebte ihren größten Aufschwung zur Zeit des gigantischen Heringsreichtums im Mittelalter.


Nach der Mittagspause ging die Fahrt zum östlichen Ende der Insel, zum Möns Klint. Drei Wanderwege standen zur Wahl, der eine, auf Holztreppen, 486 Stufen nach unten zum Meer, belohnte die mutigen Teilnehmer mit einer herrlichen Aussicht zum Kreidefelsen. Weiter ging die Fahrt nach Norden zum Liselund-Park, eine romantische Gartenanlage mit Seen und exotischen Bäumen. Das alte Schloss Liselund und seine Nebengebäude waren sehenswert. Dann erfolgte die Rückfahrt zur Fähre, wo es ein skandinavisches Buffets gab.

Die Heimfahrt erfolgte über die Ostseeautobahn, vorbei an Hamburg in bayerische Heimat nach Speicherz zum gemeinsamen Abendessen. So gingen vier erlebnisreiche Tage, bei einem THW-Ausflug, der sehr naturverbunden war, zu Ende.