Lehrer und Schüler der Grundschule Zeitlofs warten seit vielen Jahren auf eine Sanierung des in die Jahre gekommenen Gebäudes. Seit August 2019 ist sicher, dass die Marktgemeinde die Höchstfördersumme von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten über das Kommunalinvestitionsprogramm für Schulen (KIP-S) erhält. Der Plan steht seitdem fest: Im Frühjahr dieses Jahres sollte mit den Bauarbeiten an der Alten Schule begonnen werden. Das Gebäude ist als Übergangslösung für den Unterricht gedacht, während die nahe gelegene Grundschule saniert wird.

In der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend entschieden die Räte über die weitere Vorgehensweise. Denn nur wenige Wochen nach Eingang der Baugenehmigung im Dezember vergangenen Jahres reichte ein Grundstückseigentümer in direkter Nachbarschaft Klage gegen die Genehmigung ein. "Wir waren lange im Gespräch mit dem Nachbarn und haben aber nie eine klare Aussage von ihm bekommen", erklärt Tobias Fritzmann, Geschäftsleiter des Marktes Zeitlofs. Konkret sei es bei den Gesprächen im vergangenen Jahr um einen zweiten Fluchtweg gegangen. Eine Außentreppe sollte angebracht werden. Die Schüler wären im Notfall in Richtung Nachbargrundstück gelaufen. Hierzu sei eine Einverständniserklärung des benachbarten Grundstückseigentümers erforderlich gewesen, teilt Fritzmann mit.