Durch das Dorf führt der Weg hinab, am Oberbach entlang in Richtung Eckartsroth, wo man in den Wald eintaucht und auf abenteuerlich verschlungenen Pfaden die Sinn entlang abwärts bis nach Riedenberg marschiert.

Am "Kapelli" öffnet sich der Blick und man sieht gegenüber, hoch über Riedenberg, schon den Farnsberg aufragen, den es zu besteigen gilt. Doch zunächst steigt man nach Riedenberg auf den tiefsten Punkt der Tour ab und durchquert den Ort, bevor der knackige Hauptanstieg beginnt.

Man verlässt den Wald schließlich erst wieder unterhalb des Tintenfasses, um dort die eindrucksvollen Spuren des Basaltabbaus am Spitzen Steinküppel zu bestaunen, der komplett abgetragen und ausgehöhlt wurde. Das Berghaus Rhön lädt zur verdienten Rast ein, bevor der Weg oberhalb des Tintenfasses weiter bergan führt, zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Rhön. Hier am Farnsberg überblickt man das Obere Sinntal und die dahinterliegenden Berge des Dammersfeldrückens.

Durch den Wald und vorbei an alten Hutebuchen führt der Weg weiter zum Würzburger Haus, mit ebenfalls wundervollen Einblicken ins Sinntal. Hier ist der höchste Punkt der Wanderung und eine weitere Rhöner Hütte erreicht, in der ebenfalls eine Stärkung möglich ist.

Durch den Wald führt die Tour wieder abwärts, mit wunderbaren Einblicken zum Dammersfeld hinüber, über den "Rosengarten" bei der Oberbacher Ziegelhütte. Hier oben kommt man sich vor wie auf einer Alm, nur dass Islandpferde und nicht Kühe die Weiden beleben. Hoch über Oberbach beginnt der Abstieg zurück zum Parkplatz.

Jürgen Hüfner, Autor dieses Artikels: "Für mich eine der schönsten Rhöntouren überhaupt - und das sicher nicht nur, weil mich der Weg durch meine alte Heimat Oberbach führt."